Werder in Noten 

Einzelkritik: Kruse meldet sich zurück

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Werder jubelt, mittendrin Bremens Bester gegen Augsburg: Max Kruse.

Augsburg - Am Ende war es ein glücklicher Sieg für den SV Werder: Die Grün-Weißen setzten sich mit 3:2 beim FC Augsburg durch, bester Bremer war Kapitän Max Kruse - die Noten zum Spiel. 

Jiri Pavlenka: Was er halten konnte, hielt er. Stark seine Reaktion beim Freistoß von Gregoritsch (22.) und im Eins-gegen-eins mit dem Österreicher (62.). Bei den Gegentoren machtlos. Note 2,5

Theodor Gebre Selassie: Hatte auf seiner rechten Seite große Probleme mit dem schnellen Max, den er vor dem Ausgleich völlig aus den Augen verlor. Hatte vor dem 1:2 bereits im Kopfballduell gegen Caiuby das Nachsehen gehabt. Note 5

Milos Veljkovic: Auch ihm gelang es nicht, Ordnung in die wackelnde Bremer Defensive zu bringen. Sah beim 1:2 durch Koo ebenfalls nicht gut aus und hatte generell unüblich viele Abstimmungsprobleme mit seinen Nebenleuten. Note 4,5

Niklas Moisander: Werders sonst so solider Abwehrchef wackelte in Augsburg – und das gleich mehrfach. Leistete sich ungewohnt viele kleine, aber auch größeren Unsicherheiten. Note 4,5

Ludwig Augustinsson: Auf seiner linken Seite kam Hahn vor dem 2:2 frei zum Flanken. Zudem fast ohne die offensiven Vorstöße und Hereingaben, die den Schweden sonst auszeichnen. Note 4,5

Philipp Bargfrede: Ließ sich im Spielaufbau und bei Augsburger Ballbesitz zwischen die Innenverteidiger fallen, was Werder aber auch nicht stabiler machte. Sah beim 1:2 nicht gut aus. Stemmte sich aber als Abräumer gegen die überfallartigen Angriffe der Hausherren. Note 4,5

Fotostrecke: Kruse, Eggestein und Klaassen lassen Werder jubeln

FC Augsburg gegen Werder Bremen
FC Augsburg gegen Werder Bremen © imago
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FC Augsburg gegen Werder Bremen © dpa
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FC Augsburg gegen Werder Bremen © dpa
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Maximilian Eggestein: Der 21-Jährige wird mehr und mehr zum Mann für die Traumtore! Erst der Distanzschusstreffer gegen Nürnberg, nun der zum 2:0 in Augsburg. Zuvor und danach lief das Spiel aber ziemlich an ihm vorbei. Note 3,5

Davy Klaassen: Der Niederländer hatte in Augsburg eigentlich keinen guten Tag erwischt. Spielerisch kaum in Erscheinung, in der Defensive nachlässig. Hätte das schnelle 2:0 machen müssen, als er frei vor Giefer den Ball verstolperte. Am Ende doch der Held, weil er Giefers Patzer nutzte – 3:2. Note 4

Max Kruse (bis 87.): Begann auf dem rechten Flügel und hatte dort Anlaufschwierigkeiten. Kam zwar zum Abschluss, aber Gefahr brachte das nicht – bis zur 34. Minute als er wie aus dem Nichts per Kopf zum 1:0 traf. Knoten geplatzt - es war sein erstes Saisontor. Kruse tauchte zwar immer mal wieder ab, aber auch ziemlich stark auf, wenn er die Kollegen durch kluge Pässe in Szene setzte. Seine Hereingabe vor dem 3:2 war zwar harmlos, aber letztlich die Vorbereitung des Siegtreffers. Note 2,5

Claudio Pizarro (bis 69.): Der erfahrene Peruaner machte das, wofür er in der Startelf stand: Er behauptete vorne die langen Bälle aus der Abwehr und verteilte sie geschickt. Bereitete das 2:0 von Eggestein vor und hätte per Kopf das 3:2 machen können. Glück, dass er für seinen Tritt gegen Khedira nicht vom Platz flog (49.). Note 3

Florian Kainz (bis 82.): Rückte für den kranken Osako ins Team und rechtfertigte seinen Einsatz zunächst überhaupt nicht. Doch das sollte sich ändern: Seine tolle Flanke veredelte Kruse mit dem 1:0. Und auch das 2:0 leitete Kainz mit einem beherzten Antritt ein. Dieses Niveau konnte er allerdings nicht halten. Note 3

Martin Harnik (ab 69.): Ein unglücklicher Auftritt des Stürmers, dem kaum etwas gelang. Immerhin war er am glücklichen Siegtreffer beteiligt. Note -

Kevin Möhwald (ab 82.): Bundesliga-Debüt im Werder-Trikot. Note -

Johannes Eggestein (ab 87.): Kam für Kapitän Kruse und sollte noch einmal frischen Wind für die letzten Minuten bringen. Note -

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Spielbericht: So lief der 3:2-Sieg für Werder

Stimmen zum Werder Sieg von Kohfeldt, Kruse und Co.

Pizarro froh, nicht Rot gesehen zu haben

Quelle: DeichStube

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