Werder in Noten

Einzelkritik: Rashica vom Matchwinner zum Totalausfall

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Werder-Angreifer Milot Rashica (re.) im Zweikampf mit Nürnbergs Torschützen Virgil Misidjan.

Bremen - Werder wirft den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg weg. So hat die DeichStube-Redaktion die Bremer Profis beim 1:1 gegen den Club benotet. 

Jiri Pavlenka: Der Tscheche war nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Frankfurt-Spiel rechtzeitig fit geworden – und konnte sich im Tor trotzdem über weite Strecken weiter schonen. Ernsthafte Nürnberger Chancen waren Fehlanzeige – bis in die Nachspielzeit, als Misidjan zum Ausgleich traf. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Auf der rechten Seite mit viel Vorwärtsdrang unterwegs, direkten Ertrag brachte das allerdings nicht. Defensiv unter anderem gegen Tim Leibold mit gutem Job. Note 3

Milos Veljkovic: Teilte sich mit Nebenmann Moisander die Bewachung von Ishak und darf es deshalb auch als Lob verbuchen, dass vom Schweden so gut wie gar nichts zu sehen war. Ungeschickt jedoch beim letztlich nicht gegebenen Petrak-Tor. Zudem zu spät bei Misidjans Ausgleich. Note 3,5

Niklas Moisander: Ruhig, sachlich, fast schon unterkühlt - Werders Passmaschine aus Finnland verrichtete gegen Nürnberg einmal mehr einen grundsoliden Dienst. Note 3

Ludwig Augustinsson: Der Linksverteidiger, der immer den Weg in die Offensive sucht, musste dieses Mal auch defensiv höllisch aufpassen: Nürnbergs extrem wendiger und trickreicher Debütant Matheus Pereira machte ihm das Leben schwer. Note 3,5

Philipp Bargfrede (bis 70.): Der Wühler, der Mann aus dem Maschinenraum, der Balldieb – all diese Bezeichnungen trafen auch gegen den Club wieder auf Werders Nummer 44 zu. Mit großem Einsatz, allerdings hin und wieder auch mit vermeidbaren Fehlern. Note 3

Fotostrecke: Später Schock! Misidjan kontert Eggesteins Traumtor

Werder Bremen gegen 1. FC Nürnberg
Werder Bremen gegen 1. FC Nürnberg  © dpa
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Maximilian Eggestein: Hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, meldete sich dann aber per Paukenschlag zum Dienst bereit: Sein Hammer an den Innenpfosten zum 1:0 war absolut sehenswert (26.). Nach dem Tor deutlich entschlossener und präsenter. Der Mittelfeldmann war Werders bester Angreifer. Note 2,5

Davy Klaassen: Der Mann für die großen, spektakulären Aktionen ist der Niederländer bei Werder (noch) nicht. Dafür aber schon jetzt ein Stratege, einer, der die Bälle überlegt verteilt. Schob sich regelmäßig in die vorderste Angriffsreihe vor und verbuchte den Assist vor dem 1:0. Hätte aber hin und wieder selbst den Abschluss suchen müssen. Note 3

Martin Harnik (bis 67.): Wie schon in Frankfurt durfte er auf dem rechten Flügel beginnen, fand dort aber nicht ins Spiel. Einzige nennenswerte Szene: Sein Schuss aus der Drehung, der von Margreitter geblockt wurde (21.). Musste in Hälfte zwei für Rashica Platz machen.Note 4

Max Kruse: Mal vorne im Zentrum, dann links oder rechts im Mittelfeld – der Kapitän war enorm viel unterwegs und suchte allein in Hälfte eins drei Mal den Abschluss. Dabei aber ohne Präzision. Einige seiner Ideen im Spielaufbau zündeten nicht. Note 3,5

Yuya Osako (bis 88.): In Frankfurt noch Torschütze zum 1:0, gegen Nürnberg auf dem linken Flügel dann weitgehend unauffällig. Musste gegen Valentini und Matheus Pereira weit mit nach hinten arbeiten, was er pflichtbewusst tat. Note 4

Milot Rashica (ab 67.): Der Matchwinner aus Frankfurt sollte mit seiner Schnelligkeit ein neues Element ins Spiel bringen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Rashica verlor beinahe jeden Ball. Ein Totalausfall. Note - 

Nuri Sahin (ab 70.): Erstes Werder-Pflichtspiel für den neuen Mann. Kam für Bargfrede und fügte sich direkt mit einem Fehlpass ein. Danach sicher und abgeklärt. Note -

Marco Friedl (ab 88.): Kam für Osako, um die Defensive in der Schlussphase weiter zu stärken. Was aber – wie vieles an diesem Tag – nicht gelang. Note -

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Quelle: DeichStube

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