Es war einmal ein Lieferant

Mesut Özil und Miroslav Klose spielten einst in Bremen.

Bremen - Die deutsche Nationalmannschaft verzückt die Nation, doch der Bremer Anteil daran ist gleich null. Bei der 3:0-Gala gegen die Niederlande stand nicht ein aktueller Werder-Profi auf dem Platz, in Torwart Tim Wiese saß auch nur einer auf der Bank.

Der Anteil an Ex-Bremern war dagegen beträchtlich. Mesut Özil, Miroslav Klose und Per Mertesacker spielten alle einst in Bremen, verdienen ihr Geld jetzt aber in Spanien, Italien und England. Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs zieht dieses Trio auch heran, um zu verdeutlichen, dass die Nationalspieler-Flaute in Bremen nur ein zeitlich begrenztes Phänomen ist: „Klose, Özil und auch Mertesacker zeigen doch, dass wir in der Lage sind, Spieler für die Nationalelf vorzubereiten. Wir sind eine gute Plattform für den Sprung ins DFB-Team.“ Die Vergangenheit gibt dem 54-Jährigen Recht, die Gegenwart nicht. Allofs: „Die Nationalmannschaft ist in der Spitze und in der Breite derzeit sehr gut besetzt. Marko Marin und Aaron Hunt haben da augenblicklich nicht so gute Karten. Das kann sich aber mit dem Erfolg unserer Mannschaft auch wieder verändern.“ · csa

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