Keine Verträge für Silvestre und Thy

Einmal aussortiert, einmal abgeblitzt

M. Silvestre

Bremen - Der eine darf nicht mehr, der andere will nicht mehr: Werder Bremen wird morgen vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 auch Mikael Silvestre und Lennart Thy verabschieden. In beiden Fällen kommt die Entscheidung nicht aus heiterem Himmel, denn weder Abwehrrouti nier Silvestre (34) noch Sturmtalent Thy (20) hatten bei Trainer Thomas Schaaf zuletzt ein Stein im Brett.

Silvestre, der einst mit Manchester United Titel en masse gesammelt hatte, kam in dieser Saison nur auf einen Einsatz. Im ersten Vertragsjahr waren es noch 26 gewesen. „An der einen oder anderen Stelle hat er uns mit seiner Erfahrung ein bisschen geholfen“, sagte Klaus Allofs. Aber insgesamt seien die beiden Jahre mit dem Franzosen „keine Erfolgsstory“ gewesen, so der Werder-Boss: „Für Mikael gibt es bei uns keine sportliche Perspektive mehr.“

Für Lennart Thy hätte es eine gegeben, wenn er denn gewollt hätte. Werder hatte eine Vertragsverlängerung angeboten, allerdings mit einer sofortigen Ausleihe verknüpft. Da lehnte Thy, der 2009 die deutsche U 17 mit drei Toren zum EM-Titel geschossen hatte, dankend ab. Allofs berichtet, was er zu hören bekam: „Lennart möchte einen komplett neuen Weg gehen.“

Der könnte zu Eintracht Braunschweig führen. Der Zweitligist soll an dem Angreifer interessiert sein. Thys Empfehlung besteht jedoch nur aus drei Erstliga-Einsätzen in dieser Saison (fünf insgesamt) sowie nur zwei Toren in 22 Drittliga-Partien. · csa/kni

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