Einigung mit Finnbogason

Alfred Finnbogason hat sich mit Werder geeinigt.
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Alfred Finnbogason hat sich mit Werder geeinigt.

Bremen - Das Pokerspiel um Alfred Finnbogason hat begonnen – und Werder besitzt durchaus gute Karten. Denn nach Informationen dieser Zeitung sind sich die Bremer mit dem Isländer über einen Wechsel an die Weser bereits einig.

Allerdings gibt der SC Heerenveen noch den Spielverderber. Der niederländische Erstligist hat ein erstes Werder-Angebot für den 24-jährigen Stürmer abgelehnt. Der Angreifer besitzt noch einen Vertrag bis 2015.

„Das Angebot kam nicht annähernd an die fünf Millionen heran und entsprach deshalb nicht unseren Erwartungen. Ich habe es abgelehnt“, sagte SC-Sportchef Johan Hansma dem „Leeuwarder Courant“: „Wir werden sehen, was Werder jetzt machen wird.“

Thomas Eichin bestätigte gestern den Vorgang: „Ja, ich habe ein Angebot abgegeben – und das ist abgelehnt worden. Das habe ich zur Kenntnis genommen.“ Ob er in dieser Woche einen weiteren Vorstoß unternehmen wird, wollte der Werder-Sportchef nicht verraten. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, meinte Eichin und betonte erneut, dass er für Ablösesummen im Bereich von fünf Millionen Euro nicht zu haben ist. Bei seinen bisherigen drei Transfers lagen die Ablösen bei maximal drei Millionen Euro. Mehr will Eichin auf keinen Fall für Finnbogason berappen. Doch die Niederländer wittern ein größeres Geschäft, schließlich hat der Stürmer in der vergangenen Saison in 31 Ligaspielen 24 Treffer erzielt. Trotzdem soll es keine weiteren Interessenten für Finnbogason geben, berichtete Hansma, betonte aber zugleich, dass der Club den Isländer nicht verkaufen muss.

Werder muss aber auch nicht kaufen. Es gebe weitere Kandidaten für den Sturm, betonte Eichin. Zum Beispiel Lucas Barrios, bei dem aber immer noch nicht geklärt ist, ob er nach seinem Ärger mit dem chinesischen Club Guangzhou Evergrande tatsächlich ablösefrei ist. Eine Rest-Hoffnung hat Eichin auch im Fall Matej Vydra. Udinese Calcio will den Tschechen zwar nur nach England ausleihen, aber so lange es noch keine Vollzugsmeldung gibt, steht Werder für Verhandlungen bereit. · kni

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