„Einer muss den Hut aufhaben“

Klaus Filbry

Werder-Bremen - Herr Filbry, wie fühlt es sich an, der neue Werder-Boss zu sein?

Klaus Filbry:Die Bezeichnung Boss gefällt mir nicht. Ich würde mich eher als „Primus inter pares“ also als „Erster unter Gleichen“ bezeichnen. Wir waren in der Geschäftsführung immer ein Team und werden das auch bleiben. Aber einer muss nun einmal den Hut aufhaben. Deshalb war es gut, dass diese Entscheidung jetzt getroffen wurde. Nun kann der Aufsichtsrat die Position des Geschäftsführers Profifußball in Ruhe besetzen.

Wie lange darf das aus Ihrer Sicht noch dauern?

Filbry:Wir sind handlungsfähig – auch was Transfers betrifft. Es wäre also nicht so schlimm, wenn es erst Anfang Januar eine Lösung geben würde. Man darf nicht vergessen: Gute Leute liegen nicht auf der Straße und sind nicht immer sofort verfügbar.

Muss der neue Geschäftsführer Sport aus dem Fußball-Bereich kommen?

Filbry:Das wird er. Aber es wird wahrscheinlich keiner sein, der 60, 70 Länderspiele absolviert hat. Man kann einen Klaus Allofs nicht eins zu eins ersetzen. Deshalb haben wir eine intelligente Lösung gesucht und die Aufgabe auf mehrere Schultern verteilt.

Sind Sie als Vorsitzender der Geschäftsführung das neue Gesicht von Werder – oder soll diese Funktion der neue Geschäftsführer übernehmen?

Filbry:Medial soll das der neue Mann machen, so wie damals bei Jürgen Born und Klaus Allofs.

Viele werden sich wundern, dass Sie nun der „Chef“ sind, weil Sie öffentlich kaum bekannt sind. Sind Sie selbst überrascht?

Filbry:Nein. Diese Entscheidung zeigt, dass meine Arbeit, die ich zumeist hinter den Kulissen gemacht habe, bei Werder geschätzt wird. Ich habe bewusst nicht die Öffentlichkeit gesucht, das war die Rolle von Klaus Allofs. Natürlich werde ich da künftig etwas präsenter sein.· kni

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