Dutt über seine kurze Zeit in Leverkusen

Eine wichtige Erfahrung

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Robin Dutt

Bremen - Freiburg? Eine Herzenssache. Stuttgart? Auch ein besonderes Spiel. Aber wenn Robin Dutt am Samstag mit Werder den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen im Weserstadion empfängt, regen sich wenig Emotionen bei dem Bremer Coach.

„Das ist mit den anderen Clubs nicht zu vergleichen“, sagt der 48-Jährige, der zur Saison 2011/12 vom SC Freiburg zur Werkself gewechselt war. Aber schon am 1. April 2012 kam das Aus – Entlassung nach nicht mal einer Saison.

Davon, sagt Dutt, sei aber „nichts hängen geblieben. Der Verein hat sehr viel Stil bewiesen, der Umgang war immer korrekt – auch als es nicht gut gelaufen ist. Das kriegt nicht jeder Club hin.“ Das Verhältnis zu Bayer-Sportdirektor Rudi Völler sei ebenfalls „super“, so der Werder-Coach. Völler habe ihm nach der Entlassung zum Job als DFB-Sportdirektor verholfen. Dutt: „Rudi war maßgeblich daran beteiligt, weil Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident, d. Red.) und er sehr gute Freunde sind. Er hat mich empfohlen. Das hätte er nicht getan, wenn unser Verhältnis nicht gut wäre.“

Dutt wäre auch nicht Dutt, wenn er der unrühmlich beendeten Zeit in Leverkusen nicht überwiegend Gutes abgewinnen würde. Die Entlassung war „für mich eine ganz wichtige Erfahrung“. Und die Champions League mit Siegen über den FC Chelsea und FC Valencia war „ein Highlight in meiner Karriere“. Nach zwei Pleiten im Achtelfinale gegen den FC Barcelona (1:3, 1:7) war die Reise durch Europa jäh beendet. „Das war nicht so erfreulich“, erinnert sich Dutt, der kurz darauf geschasst wurde. · csa

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