Clemens Fritz meldet sich fit, Tim Borowski und Sebastian Boenisch drohen morgen auszufallen

Eine Sorge weniger, zwei Sorgen mehr

Er rennt wieder: Clemens Fritz (re.) hat seine Rückenprobleme überwunden.

Bremen (csa) - Von wegen Überangebot! Das Mittelfeld-„Problem“ mit fünf nahezu gleichwertigen Anwärtern auf vier Plätze löst sich vor dem Europa-League-Spiel gegen Athletic Bilbao offenbar von selbst.

Denn: Tim Borowski droht mit Rückenbeschwerden auszufallen. Die Trainingseinheit gestern ließ er sausen, begab sich stattdessen zur Untersuchung ins Krankenhaus. Zurück kam er noch ohne Diagnose. „Von daher kann ich auch nicht abschätzen, ob ich gegen Bilbao spielen kann“, erklärte der 29-Jährige.

Die Beschwerden waren nach dem 3:0-Sieg über Mainz 05 am vergangenen Samstag erstmals aufgetreten. Zunächst nicht weiter beunruhigend, „aber dann ist es schlimmer geworden“, so Borowski. So schlimm jedenfalls, dass genau hingeguckt werden muss.

Gleiches gilt auch für Sebastian Boenisch. Einen Pferdekuss am linken Oberschenkel – erlitten im Training am Montag – hatte er zunächst noch als kleinen Betriebsunfall („Ich habe mich durchs Training gebissen, dann werde ich auch gegen Bilbao spielen können“) abgetan. Gestern fehlte der Linksverteidiger jedoch wie Borowski. Trainer Thomas Schaaf zur Prognose: „Der Oberschenkel ist dick geworden. Es kann sein, dass Sebastian noch Zeit braucht.“

So weit die schlechten Nachrichten – nun noch eine gute. Clemens Fritz hat sich fit gemeldet. Die Rückenprobleme, wegen der er gegen Mainz ausgewechselt werden musste, sind ausgemerzt. Weitgehend jedenfalls. „Hundertprozentig ist es noch nicht, es geht aber wieder“, teilte der Rechtsverteidiger nach der Übungseinheit mit. Die Gefahr, dass Werder gegen Bilbao beide Außenverteidiger ersetzen muss, ist also abgewendet.

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