Eichin sorgt sich ein wenig um Neuzugang Obraniak

Eine Premiere mit viel Pfeffer

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Ludovic Obraniak

Bremen - Die ersten Minuten des Trainingsspiels hielt sich Ludovic Obraniak erst einmal vornehm zurück. Auch die Kollegen gönnten dem Neuzugang aus Bordeaux bei dessen Trainingspremiere eine Zeit lang die Zuschauerrolle.

Und das war vielleicht auch ganz gut so, denn auf dem Platz flogen die Fetzen. Da wurde um jeden Zentimeter gekämpft, als wolle die Mannschaft die Schmach von Augsburg sofort vergessen machen. Sebastian Prödl und Franco Di Santo lieferten sich nach einem Zweikampf sogar ein lautstarkes Wortgefecht.

„Die Einheit war ganz schön intensiv, da war Pfeffer drin“, urteilte Sportchef Thomas Eichin und gestand: „Daran musst du dich erst mal gewöhnen, wenn du neu reinkommst. Ich hatte schon Angst, dass Ludovic gleich was auf die Stöcker kriegt. Aber er hat das gut überstanden.“

Obraniak war mehr und mehr aufgeblüht. Das bekam der eine oder andere neue Kollege auch zu spüren. Auf verschiedene Art und Weise. Felix Kroos machte zum Beispiel Bekanntschaft mit einer Grätsche des Franzosen, Nils Petersen musste sich einen Tunnel des 29-Jährigen gefallen lassen. Und Ersatzkeeper Richard Strebinger wurde beim schnellen Abschluss von Obraniak zu einer Glanzparade gezwungen.

Obraniak steigt ins Training ein

Obraniak steigt ins Training ein

„Das sah doch schon ganz gut aus: Der ist fit, der kann kicken. Der wird uns die nächsten 15 Spiele helfen“, stellte Eichin ganz zufrieden fest.

Trainer Robin Dutt hatte Obraniak gestern im rechten Mittelfeld aufgeboten. Doch Eichin betonte, dass der Linksfuß auch in der Mitte oder auf der linken Seite spielen kann. · kni

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