Eine Milliarde Euro an Steuern und Abgaben

Der Staat verdient am Profifußball

Bremen - Die Debatte über eine mögliche Beteiligung der Deutschen Fußball Liga (DFL) an Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen kocht weiter. Möglicherweise bricht dem rot-grünen Bremer Senat, der den Stein mit einem umstrittenen Gesetzesvorstoß ins Rollen gebracht hatte, nun aber das wichtigste Argument weg.

Denn nach Auffassung von CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses, bringt die Bundesliga der öffentlichen Hand mehr Geld als sie kostet. „Der Profifußball ist für den Staat kein Verlustgeschäft, denn alleine die Vereine zahlen pro Jahr gut eine Milliarde Euro Steuern und Abgaben“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

Wegen dieser Steuerzahlungen der Clubs hält auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenige vom deutschen Meister Bayern München die Übernahme von Polizeikosten für unangebracht. „Das rechtfertigt schon, dass Polizeieinsätze unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

sid

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