Besonders die „Einkäufe mit Volumen“ kommen auf den Prüfstand

Eichin will den Kader „korrigieren“

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Thomas Eichin

Bremen - Sie waren teuer und sind doch mittel- bis sehr große Enttäuschungen. Eljero Elia (5,5 Millionen Euro Ablöse) und Mehmet Ekici (5 Millionen) sind bei Werder bisher gefloppt, Marko Arnautovic (6,5 Millionen) zeigt sein Können viel zu selten.

Alle wurden noch von Klaus Allofs geholt, liefern zur hohen Ablöse und zum gewiss nicht bescheidenem Verdienst kaum Gegenwert. Räumt Allofs-Nachfolger Thomas Eichin nun in der obersten Gehaltsetage auf? Bei seinem Premierenauftritt im Sport1-Doppelpass sagte der Werder-Sportchef gestern: „Wir haben Einkäufe getätigt, die ein gewisses Volumen hatten. Da muss man abwarten, wie sich die Spieler entwickeln, und zur Not müssen wir da ein paar Sachen korrigieren.“ Namen nannte er zwar nicht, Elia (siehe oben) und Ekici dürfen sich aber angesprochen fühlen. Mit Arnautovic will Eichin dagegen verlängern.

Vor Trainer Thomas Schaaf würde Eichin nicht Halt machen, wenn er das Gefühl hätte, es müsste sein. Hat er aber nicht. „Es gibt überhaupt keine Kritik von meiner Person“, erklärte Eichin. Gleichwohl gibt es bei ihm generelle Überlegungen, ob ein Trainer nach 14 Jahren immer noch der richtige Mann ist: „Ich bin an dem Punkt, an dem man sich fragt: Der Trainer kennt im Club alles und jeden und hatte viele Erfolge. Ist das für einen Verein in der mittelfristigen Entwicklung ein Vorteil? Oder kann es auch einmal ein Nachteil sein? Das ist eine Situation, die man analysieren muss.“

Aktuell führt Eichins Abwägung zu einem für Schaaf günstigen Ergebnis: „Ich arbeite hervorragend mit ihm zusammen. Er kennt alles und hat mir sehr geholfen. Deshalb ist es für mich momentan ein Vorteil.“ · csa

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