Eichin wartet auf Stellungnahme aus Lübeck

Der Fall Lukowicz: Fronten verhärtet

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Maik Lukowicz

Bremen/Lübeck - Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Im Zwist um den angeblichen Hitlergruß von Werders U23-Spieler Maik Lukowicz beim Regionalliga-Spiel in Lübeck (wir berichteten) sind die Fronten verhärtet.

Werder-Sportchef Thomas Eichin bezeichnete die Vorwürfe seitens des VfB Lübeck gestern erneut als „haltlos“ und prangerte an: „Wenn man sich bei Äußerungen mit solch einer Tragweite nicht 100-prozentig sicher ist, sollte man sie tunlichst unterlassen.“ Eichin will nun erst mal die offizielle Lübecker Stellungnahme abwarten und dann „gegebenenfalls reagieren“. Zuvor hatte er bereits rechtliche Schritte angedroht. Da der Vorfall im Spielbericht vermerkt wurde, beschäftigt sich auch der DFB damit.

VfB-Vorstandssprecher Thomas Schikorra hatte per Pressemitteilung verlauten lassen: „Tatsache ist, dass unsere Zuschauer und wir über diese Geste empört waren und sind. Wie sie gemeint war, kann nur der Spieler selbst beantworten und ist abschließend nicht von uns, sondern von den zuständigen Stellen beim Verband zu bewerten. Unabhängig davon, dass wir dem Spieler keine politischen Motive unterstellen, handelte es sich um eine außergewöhnliche Unsportlichkeit. Wir hätten uns daher gewünscht, dass der Spieler und der SV Werder mit einer ehrlichen Entschuldigung an uns herantreten.“

mr

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