Eichin warnt aber auch vor Panikmache

Stadionsicherheit auf dem Prüfstand

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Thomas Eichin

Bremen - Ein französischer Staatssekretär hat es gestern bestätigt: Das Ziel der Selbstmordattentäter, die sich am Freitag vor dem Stade de France in Paris in die Luft gesprengt hatten, war es, ins Stadioninnere zu gelangen. Die Zielscheibe der Terroristen waren demnach der Fußball und die auf den Tribünen dicht gedrängten Fans. Was das für die Profi-Vereine in Europa bedeutet, wird in den kommenden Tagen sicherlich vielfach diskutiert werden. Auch bei Werder Bremen.

Sind künftig zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an und in den Arenen nötig? Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin sagt, dass dieser Punkt natürlich mit seinen Kollegen besprochen wird. Aber er warnt in diesem Zusammenhang auch vor einer Hysterie: „Wir sollten keine Panikstimmung erzeugen. Wir haben bereits einen Sicherheitsdienst, der professionell arbeitet. Wir werden nach den Ereignissen in Paris aber sicherlich noch mal alle Sicherheitskonzepte genau überprüfen und werden alles tun, was möglich ist.“ Doch was ist bei Spielen mit zigtausend Besuchern möglich, was nötig? „Wir können“, gibt Eichin zu, „nicht jeden einzelnen kontrollieren.“

csa

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