0:7 für den Sportchef kein „Parameter“

Eichin macht Dutt nicht zum Thema

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Thomas Eichin

Bremen - Einmal schon war Pep Guardiola für Robin Dutt der Vorbote schlechter Nachrichten. Als der heutige Werder-Coach noch Bayer Leverkusen trainierte und in der Champions League mit 1:7 gegen Guardiola und den FC Barcelona verloren hatte, war es wenig später um ihn geschehen: Entlassung in Leverkusen.

Diese Geschichte, das machte Werder-Sportchef Thomas Eichin gestern klar, wird sich nach dem Bremer 0:7 gegen den FC Bayern nicht wiederholen. Es gebe „sicherlich andere Parameter“ um über den Trainer nachzudenken, als dieses eine Spiel, sagte Eichin: „Das kann für uns nicht der Maßstab sein.“

Die anderen, die wichtigen Parameter seien die Gesamtentwicklung der Mannschaft, die Perspektiven des Teams. Dass es auch darum nicht zum Besten bestellt ist, ist derzeit offenbar nicht das brennende Thema. Eichin wünscht sich erstmal, dass gelingt, was er und Dutt mit ihrer Vogel-Strauß-Taktik nach dem Debakel gegen die Bayern bezwecken: schnell wieder Normalität ins Leben bringen. Nach dem trainingsfreien Tag gestern trifft sich die Mannschaft heute zur Vorbereitung auf die Partie bei Hertha BSC am Freitag. „Das Spiel am Samstag war peinlich“, meint Eichin, „aber ich werde nicht mehr viel darüber reden. Wir müssen uns jetzt auf die Dinge besinnen, die uns stark gemacht haben.“ Welche? Eichin denkt an Willensleistungen wie beim 4:4 in Hoffenheim, denkt an „Spiele, in denen wir uns zurückgekämpft haben“. In Berlin geht es auch darum, sich zurückzukämpfen. Raus aus der Schämecke, rein in den Normalbetrieb. Eichin: „Wir müssen Taten folgen lassen.“ · csa

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