Eichin kündigt Gespräch mit Prödl an

Nicht um jeden Preis

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Sebastian Prödl

Bremen - Thomas Eichin hat das Kapitel Sebastian Prödl noch nicht geschlossen. Die Nachricht, dass der Abwehrspieler vor einem Wechsel zu Lazio Rom steht, hat der Werder-Sportchef zur Kenntnis genommen, sie schockt ihn aber nicht. „Es ist doch klar, dass der Spieler und sein Agent ihren Job machen, wenn ein Vertrag im Sommer ausläuft“, sagt Eichin. Doch von einer Entscheidung Prödls für einen anderen Club und damit gegen Werder ist dem 48-Jährigen nichts bekannt. Deshalb bleibt er im Fall Prödl am Ball – die Frage ist nur: Wie sehr wird er um den Österreicher kämpfen?

„Wir möchten ,Basti‘ gerne behalten. Er ist ein super Spieler und charakterlich ein richtig guter Typ“, sagt Eichin, fügt allerdings auch an: „Es muss halt passen.“ Alles also eine Geldfrage. Beim Kampf um Prödls Landsmann Zlatko Junuzovic hatte Eichin stets betont, bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Das sagt er nun nicht. Dafür etwas anderes. Schon im Juli habe er Prödl ein Angebot gemacht, das bislang nicht angenommen worden sei. Inzwischen habe sich die Situation durch die Verpflichtung von Jannik Vestergaard verändert. Der große Däne ist ein ähnlicher Innenverteidiger-Typ wie Prödl. „Nach der neuen Personalsituation werde ich die Gespräche mit ,Basti‘ und seinem Agenten jetzt wieder aufnehmen“, kündigt Eichin an. Der Ex-Profi erwartet dabei kein schnelles Ergebnis, „denn wir haben beide eine sehr gute Verhandlungsposition“. Werder dank der Verpflichtung von Vestergaard, Prödl dank seiner Klasse und des auslaufenden Vertrags.

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