Noch kein Nachfolger-Vollzug bei Kölner Haien

Eichin hängt in der Warteschleife

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Thomas Eichin ist ein sehr pflichtbewusster Typ.

Bremen - Thomas Eichin ist ein sehr pflichtbewusster Typ. Solange bei den Kölner Haien kein Nachfolger für ihn unterschrieben hat (und das ist bisher so), gibt der 46-Jährige alles für seinen Eishockey-Club – und hält sich beim Thema Werder Bremen, wo er bald als neuer Geschäftsführer Sport einsteigt, extrem zurück.

„Zu diesem Thema gibt es von mir nicht viel zu sagen“, erklärte Eichin gestern, „das wären nur Wasserstandsmeldungen. Ich mache hier meinen Job, zu 100 Prozent.“ Er gehe davon aus, „bis zum Saisonende der Haie“ (im März oder April) in Köln zu bleiben. Wenn aber ein geeigneter „Erbe“ für seinen Geschäftsführer-Posten gefunden ist, müsse man weitersehen und die Situation neu beurteilen.

Genau dieser Fall dürfte demnächst eintreten. Zwar haben die Haie bisher keinen Vollzug gemeldet, offensichtlich aber einen klaren Favoriten: den Kanadier Lance Nethery. „Er ist einer der Kandidaten“, bestätigte ein Haie-Sprecher gestern. Und Nethery selbst kann sich eine Rückkehr zum KEC, wo er bereits Trainer und Manager war, gut vorstellen. „Das ist natürlich ein sehr reizvoller Job. Ich bin überzeugt, dass Uwe Krupp (der Kölner Trainer, Anm. d. Red.) und ich gut zusammenarbeiten können“, sagte der 55-Jährige dem „Express“.

Sollten sich Köln und Nethery einigen, könnte Eichin schnell bei Werder anfangen. An der Suche nach einem Nachfolger war und ist der Noch-Kölner und Bald-Bremer übrigens nur am Rande beteiligt. „Das ist Sache der KEC-Gesellschafter. Sie treffen die Entscheidung und werden es sich genau überlegen“, meint Eichin und ergänzt: „Ich gebe vielleicht eine Empfehlung ab, mehr nicht.“ · mr

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