Lieberknecht ist es nicht – vielleicht Tuchel?

Eichin: Es gibt einen Favoriten

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Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Die Trainersuche bei Werder Bremen scheint nur einen Tag nach der Trennung von Thomas Schaaf schon wieder beendet. „Wir haben einen Wunschkandidaten“, bestätigte Sportchef Thomas Eichin gestern, dass sich Werder bereits festgelegt hat, wer künftig das sportliche Sagen bei Werder haben soll. Mister X müsse nun „so schnell wie möglich“ von der Aufgabe in Bremen überzeugt werden.

Möglicherweise handelt es sich dabei um den Ex-Basler Heiko Vogel, vielleicht um Steffen Freund (Co-Trainer in Tottenham). Auch der Mainzer Thomas Tuchel erfüllt die Maßstäbe, die Werder anlegt: Jung, aber mit fundierten Erfahrungen. Innovativ, aber bodenständig. Stark in der Motivation, aber kein Durchlauferhitzer.

Auf Torsten Lieberknecht trifft all dies zu. Doch sollte der 39-Jährige der Bremer Wunschkandidat gewesen sein, hätte Werder Pech. Der Architekt des Erfolges von Eintracht Braunschweig bekennt sich klar zum Bundesliga-Aufsteiger. „Ich bin und bleibe Braunschweig-Trainer“, erklärte er gestern. Wieder einer, der von der langen Liste der Gerüchte und Spekulationen gestrichen werden kann.

Eichin hüllt sich die Identität des Favoriten betreffend natürlich in Schweigen. Aber klar ist: Der Kontakt ist geknüpft, der Köder ausgeworfen. Bis der Wunschkandidat – wenn überhaupt – anbeißt, kann es aber noch dauern. Eine Einigung am Wochenende ist unwahrscheinlich. Klaus Filbry, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung, gibt Eichin notfalls sogar noch länger Zeit. In den nächsten „zwei bis vier Wochen“ solle das Thema erledigt sein, sagte er. · csa/kni

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