Start bei Werder am 15. Februar

Eichin „froh, dass alles geklärt ist“

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Jetzt hat er Klarheit: Mitte Februar bezieht Thomas Eichin sein Büro in Bremen.

Bremen / Köln - Jetzt ist es raus! Bereits am 15. Februar – und damit deutlich früher als zunächst geplant – tritt Thomas Eichin (46) seinen neuen Job als Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen an. Und darüber sind beide Seiten spürbar erleichtert. „Es ist gut, dass er nun zeitnah seine Arbeit bei uns aufnehmen kann“, sagte Werders Aufsichtsratschef Willi Lemke.

Auch Eichin ist „froh, dass Fakten geschaffen wurden, jeder Bescheid weiß und alles geklärt ist. Beide Clubs haben sich professionell ausgetauscht.“ Er müsse nun vor Jorurnalisten, die ihn seit Tagen mit diesem Thema löchern, „nicht mehr rumeiern“, sagte Eichin im Gespräch mit dieser Zeitung und ergänzte: „Nun kann ich alles viel besser planen.“

Ursprünglich war vereinbart worden, dass er Geschäftsführer bei den Kölner Haien bleibt, bis die Saison für den Eishockey-Erstligisten beendet ist – das kann Ende April werden, weil der KEC als einer der Titelfavoriten gilt. Gestern aber verpflichtete der Tabellenzweite der DEL – wie erwartet – den Kanadier Lance Nethery als neuen Manager. Der 55-Jährige fängt am 1. Februar an. Somit ist der Weg nach Bremen für Eichin eher frei.

Allerdings muss der Noch-Hai den Wieder-Hai (Nethery war in Köln schon mal Trainer und Manager) erst noch einarbeiten. „Ich brauche ein bisschen Zeit, um ein paar Dinge zu regeln. Ich muss die ganze Sache terminlich ja jetzt anders angehen als geplant. Und dann mache ich mit Lance, den ich sehr gut kenne, die Übergabe – in allen Bereichen. Die 14 Tage braucht man dafür schon, und die werden wir uns auch nehmen“, sagte Eichin: „Erst dann habe ich Ruhe und den Kopf frei für Werder.“

Am 15. Februar kommt der neue Geschäftsführer nach Bremen und bleibt „komplett da. Der Umzug wird wohl noch etwas dauern. Ich denke, ich gehe erst mal in ein Hotel“, meinte Eichin.

Dass er durch seinen vorzeitigen Wechsel möglicherweise die erste Haie-Meisterschaft seit 2002 (damals war er dabei) verpasst, betrübt Eichin nicht: „Die Finalspiele würde ich mir natürlich anschauen. Der Titel wäre das Allergrößte, eine große Ehre und ein toller Abschluss – aber auch aus der Ferne. Sollte es so kommen, müsste ich mich nicht mit dem Pott feiern lassen.“ · mr

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