Nach Vydra-Flop geht Stürmersuche weiter

Eichin bleibt noch eine Handvoll Kandidaten

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Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Eine Baustelle hat Werder Bremen gestern geschlossen. Mit der Verpflichtung des Italieners Luca Caldirola ist der Bedarf an Abwehrspielern gedeckt. „Wir haben jetzt die vier Innenverteidiger, die wir wollten“, sagt Sportchef Thomas Eichin mit Blick auf Assani Lukimya, Sebastian Prödl, Mateo Pavlovic und eben Caldirola.

Die Fahndung nach einem Stürmer dauert dagegen an und wird sich vermutlich auch noch etwas hinziehen. „Wir haben fünf, sechs Kandidaten, die passen würden. Da müssen wir aber erst mal die Bedingungen abklopfen“, erklärt Eichin. Weiter auf der Liste steht Lucas Barrios. „Es gibt aber keinen neuen Stand“, sagt Eichin. Gleiches gilt für Alfred Finnbogason. Der isländische Nationalspieler des SC Heerenveen, laut Eichin „einer von vielen, die interessant sind“, soll rund 4,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

Endgültig raus aus dem Bremer Fokus ist dagegen Matej Vydra (21) vom italienischen Erstligisten Udinese Calcio. „Das Thema hat sich erledigt, es ließ sich nicht realisieren“, bestätigt Eichin: „Udine wollte keinen Deal mit uns abschließen.“ Die Italiener werden den Tschechen Vydra erneut nach England verleihen. · mr

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