Eichin: „Er akzeptiert seine Rolle im Team“

Makiadi: Weg, aber wichtig?

Bremen - Alles zusammengenommen sollte Cedrick Makiadi bei Werder Bremen eigentlich keine guten Karten haben. Er war der Wunschspieler von Ex-Trainer Robin Dutt, er ist bei dessen Nachfolger Viktor Skripnik nur noch zweite oder dritte Wahl. Und nun fährt der Mittelfeldspieler im Januar auch noch zum Afrika-Cup, verpasst deshalb die komplette Vorbereitung auf die Rückrunde. Ob das clever ist für einen Spieler, der um seinen Platz im Kader kämpfen muss?

Sicher wäre eine Entscheidung für Werder und gegen sein Land die für die Karriere bessere gewesen. Aber Makiadi zieht den Afrika-Cup vor, kämpft vom 18. Januar bis 8. Februar mit der Republik Kongo um die Trophäe. In Bremen wird ihm deshalb öffentlich kein Vorwurf gemacht. Makiadi ist und bleibt „ein wichtiger Spieler für uns“, sagt Geschäftsführer Thomas Eichin. Absichten, den 30-Jährigen während der Winter-Transferperiode zu verkaufen, gibt es nicht. Eichin: „Cedrick ist ein Spieler, der seine Rolle im Team akzeptiert.“ Heißt: Makiadi macht keinen Ärger, wenn er auf der Bank oder der Tribüne sitzt, lässt sich aber auch nicht hängen.

Vielleicht wird ihm der Afrika-Cup sogar helfen, wieder in eine bessere Spur zu finden – mit Erfolgserlebnissen. In der Gruppe B trifft Makiadi mit dem Kongo auf Sambia, Tunesien und die Kapverden.

csa

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