Schaaf kann sich vorstellen, nicht ins Traineramt zurückzukehren

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Thomas Schaaf (Archivbild)

Bremen - Wieder als Trainer arbeiten? Das muss für Ex-Werder-Coach Thomas Schaaf  nicht unbedingt sein. „Ich will nicht ausschließen, in den Trainerberuf nicht mehr zurückzukehren“, sagte der 55-Jährige am Rande des Werder-Empfangs zu Ehren von Willi Lemkes 70. Geburtstag.

Allerdings kann sich Schaaf auch vorstellen, doch noch einmal ein Trainerposten anzunehmen: „Es gibt Anfragen, aber das Passende muss dabei sein. Wenn das kommen sollte, will ich das nicht ausschließen.“ Dem Fußball verbunden bleiben wird er aber wohl so oder so, möglicherweise eben nur in einem anderen Bereich. Auch ein Posten als Sportdirektor würde da durchaus in Frage kommen. „Auch das will ich nicht ausschließen“, sagte Schaaf, um anzufügen: „Ich bin sicherlich nicht derjenige, der die wirtschaftliche Seite machen würde - ich wäre der für die sportliche Seite.“

Ganz muss der Fußball aktuell aber auch nicht auf Schaaf verzichten. „Ich habe noch ein paar Sachen, wo ich noch ein bisschen als Berater agiere“, so der Fußballlehrer, der zuletzt auch bei der Europameisterschaft in Frankreich im Einsatz war. Schaaf fungierte dort als einer von 13 Technical Observern, die die Spiele ganz genau unter die Lupe genommen haben, um neue Trends und Entwicklungen bei Spielsystemen und Taktik zu erkennen. Im September werde es da noch einmal ein Treffen in Paris geben, bei dem der Abschlussbericht vorgestellt werde, erzählte Schaaf.

Als Coach hatte der 55-Jährige zuletzt bei Hannover 96 gearbeitet, dort war er im Winter angetreten, um die Niedersachsen vor dem Abstieg zu retten. Schaaf blieb ohne Erfolg, bereits im April kam das Aus für ihn. Für Werder war Schaaf von 1999 bis 2013 als Trainer der Profis aktiv. Unter ihm gelang den Grün-Weißen unter anderem das Double in der Saison 2003/2004.
mib/csa

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