Ein echter „Pauker“

T. Wolter

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Thomas Wolter hat die Fußballlehrer-Lizenz. So weit, so gut. Doch der Trainer von Werders U 23 arbeitet tatsächlich auch als „Pauker“.

Jeden Mittwoch und jeden Freitag ist um 8.00 Uhr am Morgen Training angesagt – für die U 23 sowie die Nachwuchskicker aus der U 19 bis zur U 17. Doch es ist kein normales Training. Die zwei Stunden sind fester Bestandteil des Unterrichts für die Schüler im Werder-Dress wie Lennart Thy oder Florian Trinks. Wolter gibt sozusagen die Sportstunden. „Die Jungs müssen oft genug raus aus der Schule, wenn sie für uns spielen. Daher ist es wichtig, dass wir die Einheiten auch in den Unterrichtsplan integrieren“, sagt der Coach. Und der 47-Jährige muss am Ende eines jeden Halbjahres auch wie ein echter Lehrer Noten verteilen. „Natürlich kriegen alle 15 Punkte. Schließlich sind sie auf einem Gymnasium für junge Elite-Fußballer“, schmunzelt Wolter.

Der frühe Sportunterricht bringt aber auch für die Spieler einen Vorteil, die längst der Schulbank entrückt sind. „Wir haben an diesen Tagen endlich einmal so viele Leute zur Verfügung, dass wir im Training elf gegen elf spielen. Wir können Dinge einstudieren. Dabei mischen wir die Mannschaften, damit die jungen Spieler von den älteren lernen können“, erklärt der Coach.

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