Die Werder-Krise

Kommentar: Dutts Ideen müssen endlich zünden

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Björn Knips

Kommentar von Björn Knips. Es war schon vor dem Spiel in Augsburg um Werder geschehen: Die dortigen Journalisten diskutierten nur noch über die Höhe des Sieges gegen den Gast aus Bremen. Und sie sollten Recht behalten. 

So tief ist Werder gesunken, dass Fußball-Zwerge wie Augsburg längst eine große Klappe haben, wenn es gegen denTraditionsclub geht, der vor etwas mehr als drei Jahren noch in der Champions League gespielt hat.

Robin Dutt ist zwar nicht angetreten, Werder gleich wieder nach ganz oben zu führen. Aber der Trainer wollte die Mannschaft besser machen, die Gegentorflut stoppen und verschiedene Spielsysteme einstudieren. Zusammengefasst: Werder sollte wieder moderner sein und damit den Rückstand zu den anderen Clubs aufholen.

Doch nach sieben Monaten ist davon nichts zu sehen. Schlimmer noch: Werder spielt schlechter als in der Vorsaison. Damals wurde der Klassenerhalt nur knapp geschafft. Diesmal wird der Absturz in die Zweite Liga kommen, wenn Dutts Ideen nicht endlich zünden.

Der Trainer steht unter Druck, aber bei Werder noch nicht auf der Abschussliste. Und das ist richtig so. Der Club hatte einst auch mit Thomas Schaaf in dessen Anfangsphase Geduld – und wurde belohnt. Deshalb darf Dutt weitermachen. Aber einen Freifahrtschein hat auch er nicht. Er muss jetzt die Ehre des Clubs retten. Spielt Werder weiter so leblos wie in Augsburg, dann wird es eng für Dutt.

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