Werder-Coach will nun zweiten Schritt sehen

Dutt hat wieder „großes Vertrauen“

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Deutlich milder gestimmt: Werder-Coach Robin Dutt. ·

Bremen - Wettkampfmentalität ist das Wort der Woche bei Werder. Trainer Robin Dutt war damit zuletzt in Augsburg (1:3) dermaßen unzufrieden, dass er seine Spieler zum ersten Mal öffentlich an den Pranger stellte.

Doch inzwischen hat sich der Coach wieder beruhigt und den Glauben an seine Mannschaft wiedergefunden. Nach intensiven Trainingstagen urteilte Dutt gestern über den Zustand des Teams: „Es gibt bei der Reaktion zwei Schritte. Der erste: Wie geht das Team mit den deutlichen, drastischen Worten um? Das war sehr gut, hervorragend.“ Die Profis seien in den Gesprächen selbstkritisch gewesen, hätten auf dem Trainingsplatz „Zweikampfhärte und Spielfreude gezeigt. So will ich das sehen, so macht es Spaß“, meinte Dutt.

Was aber noch fehlt, ist die Bestätigung der Trainingsleistungen im Wettkampf, sprich morgen gegen Dortmund – und das ist dann der zweite Schritt. Dutt hat „großes Vertrauen, dass wir auch diesen gehen werden. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft anders auftritt.“

Das Rezept des Bremer Trainers gegen die spielstarken Dortmunder klingt recht einfach. „Mutig und unangenehm sein, sehr viel laufen und durch kleine Aktionen Selbstvertrauen aufbauen. Wenn man Zweikämpfe gegen europäische Topleute wie Robert Lewandowski oder Marco Reus gewinnt, hilft das schon mal.“

BVB-Coach Jürgen Klopp ist vorbereitet auf ein „sehr intensives Kampfspiel“ – und optimistisch, dass sich die größere Qualität seiner Mannschaft am Ende durchsetzt: „Wir haben Möglichkeiten, Werder Bremen Probleme zu bereiten, die über den Kampf nicht zu lösen sind. Und das müssen wir dann auch tun.“ · mr

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