Dutt: „Es ist ein Unding“

Werder-Bremen - JEREZ · Es war die Nachricht des Tages gestern: Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hatte sein „Coming-out“ als homosexueller Fußballer. Eine Sensation? Für die meisten schon. Aber nicht für Robin Dutt.

Der Werder-Trainer wünscht sich zwar, dass Hitzlspergers Schritt zur Enttabuisierung von Homosexualität im Fußball beiträgt, am liebsten wäre ihm aber, wenn gar nicht mehr drüber gesprochen und berichtet werden müsste. „Ich hoffe, in Zukunft sind solche Sachen keine Meldung mehr wert“, sagte der Coach gestern in Jerez. „Wir leben im Jahr 2014 – und es ist ein Unding, über diese Schlagzeile überhaupt zu diskutieren. Es zeigt aber, dass noch nicht alle Menschen im Kopf so offen sind“, sagte er und versprach jedem seiner Spieler im Falle des Falles „meine einhundertprozentige Unterstützung.“ · ck

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