Zum dritten Mal gegen einen neuen Trainer

Dutt schickt seine Frau zum VfB . . .

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Bremen - Normalerweise ist Robin Dutt mit seinem Trainerteam bestens auf den nächsten Gegner vorbereitet. Doch diesmal „können wir alles in den Papierkorb schmeißen, was wir über Stuttgart haben“, sagt der Werder-Coach vor dem Heimspiel am Samstag gegen den VfB (15.30 Uhr).

Denn die Schwaben haben zum zweiten Mal in dieser Saison den Trainer gewechselt. Für Thomas Schneider sitzt nun Huub Stevens auf der Bank. Dutt rechnet mit einem ganz anderen VfB. Ein Trainerwechsel bringe „neue Hoffnung, Huub Stevens wird viel im psychologischen Bereich arbeiten, wird versuchen, die Köpfe frei zu kriegen und für neue Freude zu sorgen“.

Schlaflose Nächte hat Dutt deshalb aber nicht. Aus mehreren Gründen. So hat er einen guten Spion direkt vor Ort. „Ich werde meine Frau zum spazieren gehen schicken“, flachste Dutt, dessen Wohnsitz in Leonberg nur 20 Minuten vom Trainingszentrum des VfB entfernt ist. Natürlich wird Werder jemanden beim Training der Schwaben haben, „aber so bedeutend sind diese Informationen auch nicht“, meinte Dutt. Ohnehin habe er nach vier Spielen ohne Niederlage, drei zu Null-Spielen und zwei Siegen in Folge „mehr Lust darauf, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die uns stark machen.“

Werder ist so selbstbewusst wie noch nie in dieser Saison. Schließlich beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz, den der Hamburger SV einnimmt, acht Punkte. Stuttgart ist genauso weit entfernt, aber dank der besseren Tordifferenz noch über dem Strich. Ein Sieg gegen die Schwaben könnte schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt bringen. „Es wäre ein Riesenpolster – elf Punkte muss man auf uns erst einmal aufholen“, frohlockt Aaron Hunt. Dass sich die Stuttgarter nach dem Trainerwechsel zerreißen werden, sei selbstverständlich, findet Hunt: „Aber das machen wir doch schon seit Wochen.“

Der SV Werder ist also bestens vorbereitet auf diesen Abstiegskampf. Und inzwischen auch auf Gegner, die direkt oder kurz davor den Trainer gewechselt hatten. Zweimal war dies in dieser Saison bereits der Fall, zweimal hieß der Gegner Hamburger SV, zweimal ging der SV Werder als Sieger vom Platz. Was soll da eigentlich gegen Stuttgart noch schief gehen? · kni

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