DFB-Sportdirektor wirbt bei Schaaf für den „deutschen Weg“

Dutt macht Werder Mut

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DFB-Sportdirektor Robin Dutt

Bremen - Prominenter Gast gestern Vormittag beim Werder-Training: DFB-Sportdirektor Robin Dutt schaute am Weserstadion vorbei. „Ich besuche quasi im Rundgang alle Bundesligisten und deren Nachwuchsleistungszentren“, berichtete der 48-Jährige, der seit acht Monaten für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) tätig ist.

Schon früh hatte sich Dutt auf den Weg nach Bremen gemacht. Um 8.30 Uhr stand ein ausführliches Gespräch mit Trainer Thomas Schaaf auf dem Programm. Zwei Stunden später folgte ein Treffen mit Sportchef Thomas Eichin – und am Nachmittag war der ehemalige Bundesliga-Trainer des SC Freiburg und von Bayer Leverkusen mit Uwe Harttgen, dem Leiter von Werders Nachwuchsleistungszentrum, verabredet.

„Wir wollen uns mit den Bundesligisten auf einen deutschen Weg im Nachwuchsbereich verständigen“, berichtete Dutt. Und wie sieht dieser Weg aus? „Wir haben sicher diese Tugend, dass wir niemals aufgeben. Das haben wir ja gerade erst in Dortmund gesehen. Es geht aber auch um spielerische und technische Fähigkeiten, die wir zurzeit in den Vordergrund stellen – wie gutes Umschaltverhalten, Pressing und athletische Elemente.“ Die Vereine sollen aber nicht „ihre Handschrift verlieren“, betonte Dutt. Ihm ist das Miteinander ganz wichtig, damit es am Ende ein Konzept gibt, hinter dem alle Verantwortlichen in der Bundesliga stehen.

Auch ein Thomas Schaaf, der allerdings auf Inhalte des Gesprächs nicht näher eingehen wollte und nur von einem Antrittsbesuch sprach. Dabei hatte Dutt kurz zuvor vor Bremer Journalisten so große Werbung für den in die Kritik geratenen Coach gemacht. Um Werder würde er sich im Abstiegskampf keine Sorgen machen, „weil ein exzellenter Mann wie Thomas Schaaf weiß, was er zu tun hat. Er wird Werder wieder in ruhigere Fahrwasser bringen.“ · kni

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