Werder-Coach und einige Spieler stellen sich der aufgebrachten Menge – und äußern hinterher Verständnis

Dutt beruhigt die wütenden Fans

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Mit vereinten Kräften versuchen der Saarbrücker Ordnungsdienst und Werders Security Elko, die Bremer Fans zurückzuhalten.

Saarbrücken - Die Geduld vieler Werder-Fans ist am Ende – und das schon nach dem ersten Pflichtspiel. Als das erneute Erstrunden-Aus im DFB-Pokal gestern um kurz vor 17 Uhr feststand, waren die 3.000 mitgereisten Anhänger nicht nur schwer frustriert, sondern auch mächtig in Rage.

Sie schimpften, sie brüllten – und einige, die es geschafft hatten, den Block zu verlassen, wollten offenbar sogar den Platz stürmen. Coach Robin Dutt, Kapitän Clemens Fritz, Mittelfeldmann Zlatko Junuzovic und Keeper Sebastian Mielitz stellten sich den wütenden Fans und schafften es schließlich, sie einigermaßen zu besänftigen. Das war die beste Werder-Aktion eines ansonsten völlig verkorksten Nachmittags.

„Die Fans waren richtig sauer. Da hat sich, wohl auch noch aus der letzten Saison, etwas aufgestaut. Und wenn man schon wieder in der ersten Runde rausfliegt, ist das auch berechtigt“, sagte Dutt. Der Bremer Trainer hatte sogar die Ordnungskräfte weggeschickt, um die Situation zu beruhigen. „Ich sehe es als meine Aufgabe an, den Fans mit dem Kapitän Rede und Antwort zu stehen“, meinte Dutt.

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Verständnis äußerten ebenso die Spieler, die sich vor den Block gewagt hatten. „Ich wäre als Fan auch aufgebracht“, sagte Mielitz: „Sie wollten ihre Wut loswerden.“ Junuzovic, der mit freiem Oberkörper lange mit einem der Fans sprach und ihm dann sein Trikot schenkte, ergänzte: „Es ist doch völlig normal, dass sie sich nach so einer Leistung aufregen.“ Und Fritz, der nach minutenlangen Diskussionen „am Ende gute Gespräche“ geführt hatte, bat die Fans um Verzeihung: „Wenn man gesehen hat, wie viele heute wieder dabei waren, kann man sich nur entschuldigen.“ mr

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