Nicht alles war gut für Werder

Dubai-Noten: Versetzung gefährdet!

Werder-Bremen - DUBAI/BREMEN. Ma`a salama, Dubai! Auf Wiedersehen, Dubai! Um 14.05 Uhr Ortszeit startete gestern die Maschine mit Werder Bremen an Bord Richtung Heimat. Um 18.23 Uhr Bremer Zeit landete sie wieder.

Die Trainingslager-Premiere am Persischen Golf liegt hinter dem Fußball-Bundesligisten. Aber wird es tatsächlich ein Wiedersehen geben? Wären allein Marketing-Gründe entscheidend, würde die Antwort wohl ja lauten. Werder will schließlich den arabischen Markt erobern. Aus sportlicher Sicht gibt’s jedoch Zweifel. Denn nicht in allem ist die Wüstenmetropole gigantisch. Die Noten für die fünf wichtigsten „Fächer“ zeigen: Dubais Versetzung ist gefährdet:

Trainingsplätze

Ein dicker Tadel für Dubai. Der Rasen zu stumpf („Da reißt du dir alles auf, wenn du dich hinschmeißt“, meckerte Torwart Tim Wiese), zu uneben – kurz: den Ansprüchen nicht genügend. „In dieser Hinsicht gibt es klaren Verbesserungsbedarf“, so Trainer Thomas Schaaf.Note 5

Unterbringung

„Es war perfekt“, schwärmte Schaaf über das Park Hyatt: „Das Hotel ist voll, und ich sehe trotzdem keinen Menschen. Sehr ruhig, sehr anonym, sehr angenehm. Uns wurde jeder Wunsch erfüllt.“ Und das Essen soll „erste Sahne“ gewesen sein. Note 1

Logistik

20 Minuten mit dem Bus zum Trainingsplatz, 20 Minuten wieder zurück – und das zweimal am Tag. Da geht viel Zeit verloren. Aber Schaaf sagt: „Wenn man erstmal drin sitzt im Bus, ist es auch egal, ob es ein paar Minuten länger dauert.“ Außerdem: Den Idealfall, dass der Platz direkt zum Hotel gehört, gab’s auch in zehn Jahren Belek nur selten.Note 3

Wetter

Zur Mittagszeit ist es knackig in Dubai. Dann überspringen die Temperaturen schon mal die 30-Grad-Marke. „Das ist fast schon zu warm“, urteilte Kapitän Torsten Frings, der immer den Schatten suchte: „Sonst kriege ich hier noch ’nen Sonnenbrand.“ Doch grundsätzlich will niemand über einen blauen Himmel meckern.Note 2

Testspielgegner

Dürftig, sehr dürftig. Werder suchte tagelang nach einer Möglichkeit, ein zweites Testspiel neben dem fest vereinbarten Match gegen den Al Ain Club zu absolvieren. Aber es fand sich trotz intensiver Suche kein Gegner. Wie schön war’s früher in Belek, dort standen dutzende Teams zur Auswahl. Note 5

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