Werder-Kapitän zum Facharzt abgeflogen

Nun droht Fritz sogar eine OP

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Clemens Fritz

Jerez - Clemens Fritz dürften diese Worte nicht gerade gefallen haben – immerhin musste er sie nicht persönlich hören.

Als Werders Sportchef Thomas Eichin gestern im Trainingslager in Jerez die Verpflichtung eines neuen Rechtsverteidigers zumindest nicht ausschließen wollte, saß der verletzte Stammspieler auf dieser Position bereits im Flieger nach Berlin. Dort will und muss Fritz endlich den Grund seiner Hüftbeuger-Probleme erfahren, die ihm seit fast drei Wochen zu schaffen machen. „Das nervt mich natürlich“, schilderte der 33-Jährige vor seinem vorzeitigen Abflug aus dem Trainingslager, wo er wieder fit werden sollte. Doch jetzt droht sogar eine Leisten-Operation.

Näheres klärt heute in Berlin der renommierte Facharzt Dr. Jens Krüger, bei dem Fritz schon 2007 unters Messer musste – für eine beidseitige Leisten-OP. Noch hofft der Werder-Kapitän, „dass das nicht notwendig wird. Ich bin erstmal optimistisch.“ Denn auch er weiß, dass er in diesem Fall mindestens einen Monat ausfällt.

Dabei schien noch vor einer Woche, zum Trainingsauftakt nach der Winterpause, alles bestens. Fritz, der wegen der Schmerzen des rechten Hüftbeugers das letzte Hinrunden-Spiel gegen Leverkusen verpasst hatte, trainierte voll mit. Doch danach zwickte es wieder.

Trotzdem flog Fritz mit nach Jerez – auch, damit Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski weiter mit ihm arbeiten konnte. „Inzwischen konnten wir einige Ursachen ausschließen“, berichtete Fritz. Seinen Trainer Robin Dutt beruhigt das nur bedingt. Er wartet angespannt auf die heutige Diagnose. „Das wird wahrscheinlich am Nachmittag der Fall sein“, schätzt der Chefcoach. Doch er vermisst seinen Kapitän schon jetzt: „Es ist ein herber Verlust auf dem Platz – und abseits davon für die ganze Truppe“. · ck

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