Dreimal ist Bremer Recht, doch das Kaliber ist groß

Per Mertesacker

Bremen (flü/kni) · 2005 war’s der FC Basel, 2008 hieß der Gegner Dinamo Zagreb. Beide Male setzte sich Werder Bremen durch und qualifizierte sich für die Gruppenphase der Champions League.

Heute Abend nun (20.45 Uhr/Live in Sat.1) soll der Grundstein für den dritten Streich gelegt werden. Doch im italienischen Erstligisten Sampdoria Genua erwartet Werder zum Champions-League-Qualifikationshinspiel ein ganz anderes Kaliber als Basel oder Zagreb. „Es ist das schwierigste Los, das wir kriegen konnten, ein ganz harter Brocken“, stöhnt Abwehrspieler Per Mertesacker: „Das wird ein Duell auf Augenhöhe.“

Auf „Merte“ und seinen Verteidiger-Kollegen Sebastian Prödl wird besonders viel Arbeit zukommen. Genuas Prunkstück ist der Angriff mit den beiden italienischen Nationalspielern Giampaolo Pazzini (26) und Antonio Cassano (28). „Das sind zwei ganz gefährliche Stürmer“, weiß Mertesacker. Vor allem Cassano ist heiß: „Ich werde meine Teamkollegen schon hochpushen, obwohl sie nicht die Erfahrung auf diesem Niveau besitzen.“

Werder hat sie. Und darauf setzt Werder-Sportchef Klaus Allofs: „Wir sind international erprobt, wir haben viele Nationalspieler. Insofern sind wir gut vorbereitet.“

Die Baustelle Weserstadion auch: 25 000 Zuschauer werden heute erwartet, 31 000 passen derzeit rein. Die Italiener haben ihr Kontingent (2 000) voll ausgeschöpft, hätten gerne noch mehr Fans mitgebracht. „Die Leute in Genua sind so heiß auf dieses Duell“, berichtete Sampdoria-Kapitän Angelo Palombo: „Für sie und uns würde ein Traum in Erfüllung gehen, wenn wir nach 18 Jahren endlich wieder bei den besten Clubs in Europa dabei wären.“

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