Werder akzeptiert zähneknirschend

Drei Spiele Sperre für Di Santo

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Erst am 19. Oktober darf Franco Di Santo bei Werder wieder mitwirken. ·

Bremen - Dieses Urteil war zu erwarten gewesen: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Werder-Stürmer Franco Di Santo gestern wegen rohen Spiels für drei Bundesliga-Spiele gesperrt. Werder hat dem Urteil bereits zugestimmt – allerdings nur widerwillig.

„Wir haben extrem nachgehakt, mussten aber einsehen, dass wir ohne Chance sind, das Strafmaß zu reduzieren“, sagte Sportchef Thomas Eichin nach der Verhandlung unter Vorsitz von Hans E. Lorenz. „Wir könnten zwar noch Protest einlegen, werden das aber nicht machen“, so Eichin.

Di Santo, der beim 0:3 gegen Eintracht Frankfurt nach einem unabsichtlichen Tritt ins Gesicht von Gegenspieler Bastian Oczipka vom Platz geflogen war, fehlt Werder nun in den Partien beim Hamburger SV, gegen den 1. FC Nürnberg und beim VfB Stuttgart. Erst für das Heimspiel am 19. Oktober gegen den SC Freiburg wird der 24-Jährige wieder spielberechtigt sein. „Es ist schade, dass er uns so lange fehlt. Er ist mit seiner Ballsicherheit genau der Spieler, den wir jetzt brauchen“, sagte Eichin. Einen Vorwurf wollte er Di Santo für dessen gleichermaßen übermotiviertes wie ungeschicktes Einsteigen nicht machen: „Eine Szene wie diese wird es immer wieder geben.“

Sie wird aber offenbar unterschiedlich bewertet – je nachdem, ob der Getroffene zu Schaden kommt oder nicht. Hannovers Szabolcs Huszti war für ein vergleichbares Vergehen für zwei Spiele gesperrt worden, bei Di Santo wurde es eine Partie mehr. Der Unterschied: Husztis „Opfer“ wurde kaum getroffen, es floss kein Blut. Di Santo dagegen hatte Oczipka voll getroffen, mehrere Wunden waren das Ergebnis. · csa

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