Schaaf macht den Brasilianer zum Sechser / Allofs: „Das ist sicher nicht seine Position“

Drei sind einer zu viel: Naldo rückt vor

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Naldo

Bremen - Zuschauer wie Journalisten rieben sich verwundert die Augen: Naldo als Sechser – das hatten sie noch nie gesehen. Der Brasilianer ist eigentlich in der Abwehr fest verwurzelt.

„Ich hatte einen Innenverteidiger zu viel, ich musste ihn irgendwo unterbringen“, scherzte Trainer Thomas Schaaf und tat sich anschließend mit einer ernsthaften Erklärung ziemlich schwer: „Wir wollten das gute Passspiel der Gladbacher verhindern und kompakt stehen.“

Warum ausgerechnet Naldo – in Abwesenheit des etatmäßigen Abräumers Philipp Bargfrede – mit dieser Aufgabe betraut wurde, klärte dann aber Sportchef Klaus Allofs auf: „Wir können momentan nicht aus dem Vollen schöpfen, hatten aber drei fitte Innenverteidiger. Einen gesunden Naldo versucht man immer einzusetzen. Sokratis konnten wir nicht vorziehen, weil er zu gut in der Abwehr war. Francois Affolter wollten wir keine neue Rolle zumuten. Deshalb hat Naldo dort gespielt.“ Mit mäßigem Erfolg. Der Brasilianer hatte große Probleme sich zurechtzufinden, wirkte zudem nach seinem gerade erst überstandenen Muskelfaserriss nicht beweglich genug. Er selbst fand sich zwar „ganz gut“, doch Allofs stellte vielsagend fest: „Das ist sicher nicht Naldos Position.“ · kni

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