„Doppelt gefährlich für uns“

VfL-Krise ist Skripnik suspekt

Foto © nordphoto / Straubmeier
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Viktor Skripnik

Bremen - Ein Spitzenteam das zuletzt nicht gespielt hat wie eines – Werder-Trainer Viktor Skripnik ist dieses Verhalten des VfL Wolfsburg mehr als suspekt. „Die Mannschaft steht oben, aber es läuft nicht wie erhofft. Sie ist unzufrieden mit sich selbst und steht unter Druck. Das macht das Spiel doppelt gefährlich für uns“, sagt er.

Im Grunde erwartet er vom Tabellendritten genau das, was sein VfL-Kollege Dieter Hecking gefordert hat: eine Reaktion. „Es ist schlimm für uns, dass Wolfsburg jetzt gereizt ist“, orakelt Skripnik. Ein bisschen wirken seine Aussagen wie Schwarzmalerei. Dabei könnte Skripnik die jüngste Wolfsburger Ausbeute (drei Niederlagen in den vergangenen vier Partien) auch als Vorteil für die eigene Mannschaft werten. Die hat schließlich in den letzten vier Spielen drei Erfolge gefeiert, ist so gesehen viel besser drauf. Doch die aktuellen Serien siedelt der Bremer Coach tiefer an als Titel und Tabellenplätze: „Wolfsburg hat nicht umsonst in der letzten Saison den DFB-Pokal gewonnen und ist Zweiter geworden.“ Die Mannschaft sei einfach top-besetzt. Und ist nun auch noch extra motiviert.

csa/mr

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