Djilobodji bekommt Hilfe von Ujah

Ein Tänzchen mit dem Dolmetscher

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Nachdem Anthony Ujah das 3:1 auf Schalke erzielt hatte, sorgte er mit Neuzugang Papy Djilobodji für eine nette Tanzeinlage.

Bremen - Die Abstimmung war noch nicht perfekt, aber das kleine afrikanische (Tor-)Tänzchen der Werder-Profis Anthony Ujah und Papy Djilobodji auf Schalke konnte sich schon sehen lassen. Der Schütze zum 3:1 und der Neuzugang vom FC Chelsea haben bereits nach wenigen Tagen ein ganz besonderes Verhältnis.

„Papy war einen Abend bei mir zu Besuch, und ich habe ihm viel erklärt. Ich versuche ihm zu helfen – mit der Sprache, mit unserer Taktik“, berichtet Ujah. Der 25-jährige Nigerianer ist vor und nach dem Training auffällig oft in der Nähe des Senegalesen. Und dabei meistens sein Dolmetscher. „Ich versuche, zu übersetzen, was der Trainer gesagt hat. Er ist ein guter Spieler, und im Fußball gibt es nur eine Sprache. Ich muss ihm nur erklären, was der Trainer will“, sagt Ujah und grinst.

Es macht ihm Spaß, seinem neuen Kollegen zu helfen. Die Chemie zwischen den beiden Afrikanern stimmt offenbar. „Er ist ein ruhiger Typ, nicht heftig“, sagt Ujah über seinen neuen Teamkollegen und lobt ihn: „Wenn er den Ball hat, bleibt er ruhig. Das brauchen wir sehr. Mit seiner Coolness kann er uns viel helfen.“

So wie bereits am Sonntag beim 3:1-Sieg auf Schalke. Ujah fand das Debüt des 27-Jährigen „für sein erstes Spiel in Ordnung“. Er geht fest davon aus, dass sich Djilobodji noch steigern kann, wenn er sich erst einmal eingelebt hat. Der Senegalese hatte ja selbst nach dem Schalke-Spiel gesagt, dass er erst bei 70 Prozent ist. Die reichten aber, um gleich zu überzeugen. Sehr zur Freude von Thomas Eichin, der als Sportchef mit nichts anderem gerechnet hatte: „Eine Überraschung war seine Leistung nicht. Er ist 27 Jahre alt, also kein junger Hüpfer mehr. Er war beim FC Nantes absoluter Stammspieler, der weiß mit einer solchen Situation umzugehen.“

Und Djilobodji bringt sich offenbar nicht nur sportlich sofort bei Werder ein. „Er ist auch ein Typ, der in der Kabine direkt drin war“, berichtet Eichin. Auf dem Platz gab der Neue dann auch sofort selbstbewusst Anweisungen und wagte schließlich noch das Tänzchen mit Torschütze und Kumpel Ujah.

kni/csa

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