Während viele mahnen, schweigt Werder

Diskussion um das Sicherheitskonzept

Bremen - Werder schweigt. Bis gestern mussten alle Bundesligisten ihre Meinungen zum Positionspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ bei der Deutschen Fußball-Liga einreichen, auf der Tagung der Sicherheitskommission wurde das brisante Thema erörtert. Während manche Clubs das neue Konzept kritisch bewerteten, wollte sich Werder Bremen auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nicht öffentlich äußern.

Anders der VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen lehnen das neue Sicherheitskonzept rigoros ab. Große Inhalte seien „rechtlich bedenklich, unverhältnismäßig, praxisfern und damit nicht zielführend“, teilte der Club gestern mit. Wenn das Positionspapier ohne Dialog mit den Fans umgesetzt werde, „befürchten wir einen unbedingt zu vermeidenden Anstieg von Gewalt sowie ein stark vermehrtes Abbrennen von Pyrotechnik in den Bundesliga-Stadien.“

Das Konzept mit Maßnahmen für die Saison 2013/2014 soll am 12. Dezember von der Vollversammlung der 36 Profi-Clubs verabschiedet werden. Lehnt die Vollversammlung die Umsetzung ab, droht die Politik mit Maßnahmen – wie etwa der Übertragung der Kosten für Polizeieinsätze auf die DFL und den DFB. · dpa/csa

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