Diego von den „Juve“-Fans begeistert empfangen

Werder-Bremen - BREMEN/PINZOLO (csa) Auf seiner persönlichen Internet-Homepage hat sich der Wechsel noch nicht vollzogen. Überall steht noch das „Werder-W“, es gibt grün-weiße Trikots zu kaufen, das Bremer Mannschaftsfoto ist zu sehen. Diegos Medienmanager hat also ein bisschen geschlampt in den vergangenen Tagen.

Denn seit Donnerstagabend ist der ehemalige Werder-Regisseur ganz und gar auf Juventus Turin eingestellt. Im Trainingslager der „Alten Dame“ im Alpenressort Pinzolo wurde der Brasilianer den Fans der „Bianconeri“ (Schwarz-Weißen) vorgestellt. Und die bereiteten ihm einen warmen Empfang. Die Presseabteilung des Clubs schrieb gar von einer „Diego-Mania“.

Der Bejubelte war beeindruckt und legte seine rechte Hand dort hin, wo bis vor kurzem noch das „Werder-W“ saß: auf sein Herz. Dass da jetzt das Juventus-Zeichen prangt, ist für Diego die „Erfüllung eines Traumes“, wie er sagte: „Als sich die Frage stellte, zu welcher Mannschaft ich wechseln würde, hatte ich keine Zweifel, dass es Juventus wird. Der Club hat eine große Geschichte, eine starke Mannschaft – wir können hier Großes erreichen.“

Meisterschaft, Champions League – Juventus will beides gewinnen. Mit Diegos Hilfe. 27 Millionen Euro Ablöse blättern die Italiener maximal für den 24-Jährigen hin. Wäre es noch eine Million mehr, dann hätte Diegos neue Rückennummer eine noch tiefere Bedeutung bekommen. Denn der Spielmacher erhält bei Turin die „28“ – die geliebte „10“ war nicht frei. „Juve“-Legende Alessandro Del Piero trägt sie weiterhin. Für Diego ist das kein Problem, auch befürchtet er auf dem Platz kein Kompetenzgerangel mit dem 34 Jahre alten Del Piero. „Er und ich – das ist kein Problem, das ist eine Lösung“, sagte Diego und erklärte, warum er denn nun die Nummer 28 gewählt hat: „Weil ich an einem 28. geboren wurde.“

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