Mainz-Coach Tuchel lobt „brutales läuferisches Potenzial“ der Bremer / Angst vor Pizarro

„Die spielen anders als alle anderen“

Bremen - Wenn der FSV Mainz auf den SV Werder trifft, dann haben die Rheinhessen immer eine Bitte: Hoffentlich ist der Pizarro nicht dabei. Denn der Torjäger hat in seinen zehn Spielen gegen Mainz stolze elf Mal getroffen. Wie auch beim 3:1-Sieg der Bremer in der Hinrunde.

Doch nicht nur vor Claudio Pizarro hat Trainer Thomas Tuchel großen Respekt. „Die Bremer spielen anders als alle anderen, die haben ihre eigenen Regeln, verfügen über ein brutales läuferisches Potenzial. Das musst du alles erst mal verteidigt bekommen“, spricht Tuchel voller Hochachtung vom Gegner. Das klingt im Abstiegskampf fast schon ein wenig ängstlich. Auch Werder-Coach Thomas Schaaf hat festgestellt, dass Mainz „nicht mehr die Sicherheit der vergangenen Saison hat“. Damals triumphierte das Tuchel-Team mit 2:0 im Weserstadion. Allerdings gegen ein Werder ohne Pizarro. Der war verletzt und ist deshalb weiter ungeschlagen gegen Mainz. · kni

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