„Die Probleme sind überall“

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L. Obraniak

Bremen - Willkommen in der Bundesliga! Ludovic Obraniak ist mit 29 Jahren nun wirklich kein Neuling im Fußball-Geschäft, doch dieser Samstag war eine große Überraschung für den Franzosen. Eine böse, denn mit seinem neuen Club kam er beim 1:5 gegen Dortmund gleich derbe unter die Räder.

„Das habe ich mir natürlich anders vorgestellt“, gestand der Neuzugang aus Bordeaux und meinte damit nicht nur das Ergebnis: „In Frankreich wird sich viel mehr Zeit genommen, um das Spiel aufzubauen. Hier wird viel schneller gespielt und auch beim Stand von 3:0 noch attackiert.“

Seine eigene Leistung wollte Obraniak nicht beurteilen: „Ich habe gar nicht so sehr auf mich geschaut, sondern mich auf die Mannschaft konzentriert.“ Die war mit dem Neuen ganz zufrieden. „Man konnte schon sehen, dass er uns helfen kann“, urteilte Aaron Hunt, der auf den Platz immer wieder seinen neuen Nebenmann gesucht hatte. Auch Coach Robin Dutt fand Obraniaks Premiere in Ordnung: „Ich habe da schon ein paar Dinge von ihm gesehen, die uns mehr Ballsicherheit und mehr Pässe gebracht haben. Außerdem hat er Torchancen vorbereitet.“ Erst mit einer guten Ecke auf den Kopf von Sebastian Prödl, dann mit einer präzisen Flanke auf den Schädel von Franco Di Santo.

Es änderte allerdings nichts an der Klatsche. Und Obraniaks Analyse, wo es bei Werder zwickt, fiel nicht zimperlich aus: „Die Probleme sind überall.“ Auch das hatte er sich etwas anders vorgestellt, aber er machte sich und seinen Kollegen Mut: „Wir haben heute gegen eine der besten Mannschaften Europas gespielt. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken.“ Die Mannschaft habe genügend Potenzial, müssen nun hart arbeiten – „und dann werden wir das hinbekommen“. · kni

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