DFB-Generalsekretär Sandrock sieht Möglichkeiten für Gespräche, sieht aber die Bremer Politik am Zuge

Nach der Eskalation des Streits nun die Rückkehr zum Dialog?

Bremen/Mannheim - DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock setzt im Streit mit der Bremer Landesregierung um die Kostenbeteiligung an Spielen der Fußball-Bundesliga auf den Dialog zwischen den Beteiligten. „Das Wichtigste ist, dass wir im Gespräch bleiben“, sagte Sandrock: „Jetzt ist die Politik in Bremen am Zug, aber wir sind gerne bereit, in den Dialog einzutreten. Hoffentlich mit dem Ergebnis, dass wir irgendwann wieder Spiele nach Bremen vergeben können.“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte Bremen im Zuge des Konfliktes die Austragung des EM-Qualifikationsspiels gegen Gibraltar (14. November) entzogen und nach Nürnberg vergeben. Sandrock ist dennoch überzeugt, „über Gespräche zu einer Lösung zu kommen“. Das Netzwerk zwischen Vereinen, Verbänden und der Innenministerkonferenz wolle der DFB nicht infrage stellen. „Ganz im Gegenteil. Wir haben dafür zu viele positive Stimmen gehört. Von den Innenministern, der Polizeigewerkschaft oder auch den Fans“, sagte Sandrock am Rande der internationalen Trainertagung in Mannheim. „Wir haben wechselseitig viel auf den Weg gebracht und ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut“, sagte Sandrock: „Umso enttäuschter und auch ein Stück empört waren wir, dass Bremen aus diesem Verbund ausgestiegen ist.“

Der Bremer Senat hatte in der vergangenen Woche beschlossen, die Deutsche Fußball Liga (DFL) an den Kosten für die verstärkten Polizeieinsätze bei Risikospielen des SV Werder im Weserstadion zu beteiligen.

sid

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