Der deutsche Sieg macht Allofs nicht nur Freude

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Klaus Allofs saß am Freitagabend – so wie viele Millionen andere Deutsche auch – vorm Fernseher, schaute sich das EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei an und freute sich über den 3:0-Sieg.

Aber der Werder-Boss war gleichzeitig auch verärgert. Die ständigen Hinweise, dass fast alle Nationalspieler in ihren Vereinen in der Krise stecken würden, aber in der DFB-Auswahl aufblühen, nervten Allofs gewaltig. „Das darf man doch gar nicht miteinander vergleichen“, ereiferte sich Allofs: „Die Nationalmannschaft kann sich in aller Ruhe fast eine Woche lang auf dieses Spiel vorbereiten. Bei den Topclubs geht das nicht, da wird alle drei Tage gespielt, da gibt’s keine Ruhe.“ Das käme in der Berichterstattung viel zu kurz. Damit aber nicht genug. Allofs hat auch beim Thema Niveau so seine eigene Meinung. „Ein Champions-League-Spiel ist schwieriger als ein Spiel gegen die Türkei“, behauptete der Ex-Profi: „Man muss das alles mal relativieren.“

Das gelte auch für die Leistung einiger Spieler. „Seit Mesut Özil bei Real Madrid spielt, werden seine Pässe gerne als Geniestreiche verkauft. Als er noch das Werder-Trikot getragen hat, waren es nur gute Pässe“, wunderte sich Allofs. Aber es solle nun bloß niemand auf die Idee kommen, ihm Neid oder ähnliches vorzuwerfen: „Das wäre absoluter Quatsch. Ich freue mich auch, wenn unsere Nationalmannschaft gewinnt.“

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