Von Sturmflaute und Störfeuern

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Na gut, so statisch wie die gestrigen Gegner von Nils Petersen ist die heutige Abwehr nicht – aber gegen den HSV als Schießbude der Liga hofft der Werder-Stürmer, dass der Knoten endlich platzt.

Bremen -  Bestimmt ertönt heute wieder dieser Schlachtruf. Doch ob der Gesang „Die Nummer eins im Norden sind wir“ nun aus dem HSV- oder Werder-Block der Hamburger Imtech-Arena kommt: Beide Lager hätten Unrecht, denn vor dem Tabellen-15. (HSV) und -14. (Werder) rangieren Hannover 96 als Vierter und der VfL Wolfsburg als Zwölfter.

Momentan stehen für die Hanseaten jeglicher Couleur die Zeichen auf Abstiegskampf statt auf Europacup-Krimi, auf Hausmannskost statt auf Delikatessen. Trotzdem: Nordderby bleibt Nordderby – und für einen der Kontrahenten kann es der Beginn des Wegs aus der Depression bedeuten. Wer hat die besseren Karten?

Tor

Sorry, Sebastian Mielitz – aber auf der Position des Schlussmanns ist der HSV besser besetzt. René Adler musste in dieser Saison zwar schon 15 Mal hinter sich greifen, gilt aber als zuverlässigster Hamburger. Ohne ihn sähe es für sein Team noch übler aus.

Vorteil: Hamburg

Abwehr

Clemens Fritz ahnt, was heute den Ausschlag geben könnte: „Das wird ein sehr intensives Spiel, es wird auf die Zweikampfführung ankommen“, schätzt Werders Rechtsverteidiger. Damit taten sich zuletzt beide Seiten nicht leicht – aber immerhin fingen sich die Bremer nach dem Rückstand und in Unterzahl gegen Frankfurt.

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