Das ist sonst noch bei Werder los

Deich-Happen: Kohfeldt & Baumann in Köln, Junuzovic ein Thema in Salzburg

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Florian Kohfeldt und Frank Baumann waren am Sonntag Tribünengäste beim 1. FC Köln.

In den Deich-Happen sagen wir Euch, was neben unseren DeichStuben-News sonst noch rund um den SV Werder Bremen los ist: Randnotizen, Kurz-Infos, Kurioses, Tipps und Hinweise, aber auch Gerüchte, Spekulationen und sonstiges Erwähnenswertes – manchmal auch ohne tonnenschweren nachrichtlichen Hintergrund.

Sonntag, 22. April

Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann waren am Sonntagabend Tribünengäste in Köln. Die Verantwortlichen der Bremer haben sich die Partie zwischen dem FC und Schalke 04 (2:2) angeschaut. 

Unwahrscheinlich, dass es sich bei dem Stadionbesuch um die Analyse zukünftiger Werder-Gegner gehandelt hat, denn gegen Köln und Schalke müssen die Grün-Weißen in dieser Saison nicht mehr ran. Es darf also spekuliert werden, dass Kohfeldt und Baumann potenzielle Transfers für die kommende Spielzeit unter die Lupe genommen haben.

Zlatko Junuzovic: Der österreichische Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei Werder im Sommer ausläuft, ist ein Thema bei RB Salzburg. Das hat Sportdirektor Christoph Freund gegenüber „Sky Sport Austria“ bestätigt: „Wir wissen, dass er ein sehr guter Spieler ist, der aber eigentlich nicht in unser Beuteschema passt. Es kommt auch ein bisschen darauf an was in den nächsten Wochen in Salzburg passiert – hinsichtlich Abgänge.” 

Freund weiter: „Wir wollen nächstes Jahr eine richtig starke Mannschaft haben, das ist unser Ziel. Ob das dann mit oder ohne Zlatko Junuzovic ist, werden wir dann sehen. Wir wissen natürlich, dass er richtige gute Angebot haben wird und dass es nicht einfach werden würde, ihn nach Salzburg zu holen.”

Donnerstag, 19. April

Amin Younes: Wie das italienische Portal „Tuttomercatoweb“ berichtet, ist die Verpflichtung des 24-jährigen Linksaußen ein Thema beim SV Werder Bremen. Younes, dessen Vertrag bei Ajax Amsterdam im Sommer ausläuft, ist aktuell suspendiert, da er eine Einwechslung im Ligaspiel gegen den SC Heerenveen (4:1) verweigert hatte. Werder hat in der Vergangenheit schon oft vermeintlich schwierigen Charakteren eine zweite Chance gegeben und damit Erfolg gehabt. Allerdings sind die Grün-Weißen auf den Flügeln mit Florian Kainz, Milot Rashica, Fin Bartels und Co. für die nächste Saison nach aktuellem Stand in der Breite gut aufgestellt.

Rene Weiler: Wie das niederländische Portal „Voetbalnieuws“ berichtet, wäre der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg beinahe Nachfolger von Alexander Nouri geworden. Werder entschied sich aber bekanntlich für Florian Kohfeldt. Weilers letzter Club war bis zum 18. September 2017 der belgische Erstligist RSC Anderlecht. Aktuell ist der 44 jährige Schweizer vereinslos.

Wie teuer ist der Fußball wirklich? Was muss die Gemeinschaft aller zahlen, damit die Gruppe der Fans in Sicherheit ihren Spaß hat? Bei den Ländern Norddeutschlands fallen einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung" zufolge für Polizeieinsätze rund um Fußballspiele Kosten von mehreren Millionen Euro an. 

Wie das Blatt in seiner Freitagausgabe berichtet, meldete das niedersächsische Innenministerium für die Saisons 2015/16 und 2016/17 Ausgaben von etwa 16,35 Millionen Euro bei Spielen in den ersten drei Ligen, dem DFB-Pokal, Länderspielen oder internationalen Wettbewerben. 

In Bremen summierten sich die Kosten nach Angaben der dortigen Behörden auf insgesamt 4,6 Millionen Euro. Unter Berufung auf Sicherheitskreise in Hamburg schrieb das Blatt, in der Hansestadt seien 5,81 Millionen Euro angefallen. 

Das Oberverwaltungsgericht Bremen hatte im Februar Gebührenforderungen des Bundeslandes Bremen an die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer Berufungsentscheidung für rechtens erklärt und dies damit begründet, dass Fußballspiele auch aufgrund der Sicherheitsleistungen der Polizei wirtschaftlich erfolgreich seien. (dpa)

Dienstag, 17. April 2018

Ludwig Augustinsson: Der schwedische Verteidiger bei „Werder.tv“ über eine lustige Szene am vergangenen Spieltag.

Montag, 16. April 2018

Zlatko Junuzovic: Der Vertrag des 30-jährigen Mittelfeldspielers beim SV Werder läuft im Sommer aus, Junuzovics Zukunft ist ungewiss. Eine Rückkehr zu seinem Ex-Club Austria Wien ist aber kein Thema, wie Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt gegenüber dem österreichischen „Kurier“ erklärt hat. Demnach habe sich Wohlfahrt „bereits vor einigen Wochen“ mit Junuzovic getroffen, um über eine Rückkehr zu sprechen. „Er ist für uns nicht finanzierbar“, so Wohlfahrt.

Christian Groß: Dem 29-jährigen Mittelfeldspieler vom Drittligisten VfL Osnabrück soll nach Informationen der „Osnabrücker Zeitung“ ein Angebot von Werder vorliegen, wo er eine „feste Säule in der U23 werden soll“.

Max Kruse: Am Wochenende war es soweit: Max Kruse Racing ging zum ersten Mal in der ADAC TCR Germany an den Start und belegte bei den Rennen am Samstag und Sonntag den zehnten beziehungsweise siebten Platz.

+++ Freitag, 13. April 2018 +++

Ludwig Augustinsson: Der schwedische Abwehrspieler hat gegenüber „Werder.de“ sein erstes Interview auf Deutsch gegeben. „Für mich ist es sehr wichtig, deutsch zu sprechen. Ich habe einmal pro Woche Unterricht mit meinem Deutschlehrer Detlef. Ich denke, es wird besser und besser“, sagte der Linksverteidiger. Und weiter: „Die Entwicklung ist gut. Ich hoffe, dass ich in sechs Monaten hundertprozentig deutsch sprechen kann. Das ist mein Ziel“. Klingt ganz so, als plane der Nationalspieler seine Zukunft in Deutschland. „Ich möchte nächste Saison noch mehr zeigen“, so Augustinsson: „Das war eine gute erste Saison mit Werder. Ich weiß aber, dass ich viel besser spielen und mich noch mehr entwickeln kann.“

+++ Donnerstag, 12. April 2018 +++

Max Kruse: Am Wochenende startet Max Kruse Racing, der neue Auto-Rennstall des Werder-Profis, erstmals in der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany. Rennfahrer Benjamin Leuchter wird in Oschersleben hinter dem Steuer des Volkswagen Golf GTI TCR mit der Startnummer 10 sitzen.

„Ich freue mich, dass es endlich losgeht“, sagt Leuchter in einer Pressemitteilung. „Wir haben in kürzester Zeit ein starkes Team auf die Beine gestellt.“ Auf eine Saisonprognose verzichtet er aber noch. Alle Rennen werden auf Sport 1 übertragen.

Zlatko Junuzovic: Laut der „Bild" sind mehrere Clubs an einer Verpflichtung des Österreichers interessiert, dessen Vertrag bei Werder im Sommer ausläuft. So sollen der VfB Stuttgart, Chicago Fire, Orlando City FC, Philadelphia Union, Brighton & Hove Albion und RB Salzburg die Fühler nach Junuzovic ausgestreckt haben. Mit Stuttgart habe Junuzovic bereits Gespräche geführt, der Mittelfeldspieler habe aber signalisiert, andere Pläne zu haben. Ein Wechsel in die Türkei sei zudem kein Thema mehr.

Florian Kohfeldt: Das Fußballmagazin „FourFourTwo“ listet Florian Kohfeldt als einen der zehn aufstrebendsten Trainer Europas („Die zehn besten Trainer in Europa, von denen du wahrscheinlich noch nichts gehört hast“), bezeichnete den Bremer Coach als „Werders Messias“. Kohfeldt steht damit in einer Reihe mit unter anderem Domenico Tedesco (Schalke 04) und Adi Hütter (Young Boys Bern).

Werder Bremen und FC St. Pauli: Die beiden Nordclubs laden ein zu einem offenen Blindenfußball-Trainings- und Spieltag für sehbehinderte Kinder und Jugendliche. Wann und wo? Sonntag, 22. April, im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte am Borgweg 17a in Hamburg.

+++ Mittwoch, 11. April 2018 +++

Cyrill Akono: Werder Bremen und 1899 Hoffenheim sind am 18-jährigen Stürmer Cyrill Akono von Preußen Münster interessiert. Das berichtet die „Bild“. Der Deutsch-Kameruner hat gerade seinen ersten Profi-Vertrag (bis 2021) beim Drittligisten unterschrieben. Er kommt bisher auf ein Drittliga-Spiel.

Jerome Gondorf: Weil Ronnie Honisch, ein ehemaliger Spieler des 1. CfR Pforzheim, unheilbar an Krebs erkrankt ist, ruft Jerome Gondorf zu Spenden auf. „Mit Euren Spenden können wir ihm helfen, Zeit - Stunden, Minuten und Sekunden - des Lebens zu bekommen, und diese nochmal genießen zu können“, sagt Gondorf in einer Videobotschaft. Wer spenden will, bekommt hier alle weiteren Informationen.

Quelle: DeichStube

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