Daueroptimist Di Santo macht Werder Mut: „Ich bin in guter Form“

„Es ist nicht so dramatisch“

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Bremen - Dieser Franco Di Santo ist einfach einmalig. Da hat sein SV Werder gerade den schlechtesten Saisonstart seit 44 Jahren hingelegt, trotzdem kommt der Stürmer aus Argentinien fröhlich pfeifend zum Gespräch mit den Journalisten, begrüßt jeden freundlich per Handschlag und erwartet lächelnd die Fragen zum Freiburg-Spiel.

Es ist der erste Versuch, die Aufgeregtheit der Fragesteller, die sich nach nur drei Punkte aus sechs Spielen um die Zukunft des Clubs sorgen, etwas zu dämpfen. Der zweite folgt sogleich – mit Di Santos erster Antwort: „Wir haben noch eine Million Spiele vor uns. Es ist nicht so dramatisch.“ Der 25-Jährige garniert das mit einem breiten Grinsen, das sein Lebensmotto noch einmal unterstreicht: immer locker bleiben.

Di Santo kann nicht anders. Er ist ein Gute-Laune-Mensch. Und er gibt dieses Gefühl gerne weiter. Gerade jetzt, wo die Köpfe der Kollegen eher gen Boden als zum Himmel gehen. „Klar sehen die anderen, dass ich immer positiv bin. Es wäre schön, wenn der eine oder andere das übernimmt“, hofft Di Santo.

Doch der Angreifer will seinem Team nicht nur mental helfen, sondern auch mit Toren. Drei hat er in dieser Bundesliga-Saison schon erzielt. Gegen Freiburg sollen weitere folgen und den ersten Sieg sichern. „Wir werden diese drei Punkte holen, weil wir zu Hause immer sehr gut spielen. Außerdem bin ich in guter Form.“

Der Mann weiß, wie man Mut macht. Aber er hat auch klare Forderungen: „Wir müssen als Team unser bestes Jahr hinkriegen. Und wir brauchen die Unterstützung der Fans und von allen im Club.“

kni

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