„Das passiert manchmal im Leben“ / Eichin über Länderspiel-Ansetzung verärgert

Enttäuschter Makiadi zurück in Bremen

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Fröhlich sieht anders aus – Werder-Profi Cedrik Makiadi durfte gestern Abend nicht in Leverkusen ran.

Bremen - Werder-Profi Cedrik Makiadi ist zurück von seiner Länderspielreise mit dem Kongo. Einen Tag später als geplant erreichte der Mittelfeldspieler gestern Bremen. Grund dafür war ein gesperrter Flughafen im Kongo und eine regelrechte Odyssee, die folgte. Besonders bitter für Makiadi: Wegen seiner unverschuldeten Verspätung wurde er nicht für Werders Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen berücksichtigt.

Keine einfache Situation für den Kongolesen. Denn ein Stammplatz bei den Grün-Weißen ist ihm keinesfalls sicher. Der Konkurrenzdruck ist groß. Da heißt es, jede Minute Einsatzzeit zu nutzen, um sich zu empfehlen. Genau das konnte Makiadi gegen den Tabellenführer nun nicht tun. Natürlich sei er enttäuscht, sagte der 30-Jährige nach seiner Rückkehr nach Bremen, um anzufügen: „Das sind Umstände, die nicht vorhersehbar waren. Passiert manchmal im Leben.“ Vorhersehbar war Makiadis Odyssee in der Tat nicht. Weil in Lubumbashi der Flughafen gesperrt war, ging es erst per Bus ins benachbarte Sambia. Von dort über weitere Stationen nach Paris und schließlich Bremen.

Bei Werders sportlicher Führung bleibt indes der Ärger, dass Spiele in der Afrika-Cup-Qualifikation noch am Mittwoch ausgetragen werden. „Es gibt klare Abstellungsperioden, die besagen, dass das auszuschließen ist. Trotzdem ist es angesetzt worden – das ist unglücklich“, sagte Geschäftsführer Thomas Eichin. Zumal Makiadi nach seinem Einsatz im ersten Qualifikationsspiel gegen Kamerun (0:2) im zweiten Spiel gegen Sierra Leone (2:0) am Mittwoch gar nicht im Kader stand. Grund für sein Aussetzen war eine Fußprellung, die sich der Werder-Profi gegen Kamerun zugezogen hatte. „Ich wollte kein Risiko eingehen“, so Makiadi.

mib/kni

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