Dante verdirbt Bremer Party

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Sandro Wagner traf zum zweiten Mal in Folge.

Bremen - Von Malte Rehnert - Oh, wie ist das bitter! Bis zur 90. Minute führte Werder Bremen gestern Abend gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit 1:0, doch dann köpfte Dante in der Nachspielzeit noch das 1:1. Werder ist nun zwar Zwölfter, verpasste es aber, sich mit einem Sieg ein wenig aus der Abstiegszone zu lösen.

Werder-Coach Thomas Schaaf hatte fast die identische Startformation wie in der Vorwoche beim 3:1 in Freiburg ins Rennen geschickt. Einzige Ausnahme: Clemens Fritz verteidigte nach abgesessener Gelbsperre wieder hinten rechts statt Petri Pasanen. Das bedeutete: Tim Borowski durfte nach überstandenen Knieproblemen erneut beginnen, der genesene Brasilianer Wesley saß zunächst ebenso auf der Bank wie Marko Marin gegen seinen Ex-Club.

 Doch auch ohne den seit heute 22-Jährigen, der in Freiburg mit einem Tor und einer Vorlage auf sich aufmerksam gemacht hatte, war Werder vorne gleich brandgefährlich. Flanke Mikael Silvestre, Sandro Wagner per Kopf – und Gladbachs Keeper Logan Bailly lenkte den Ball mit viel Mühe an den Pfosten. Da waren gerade mal drei Minuten gespielt.

Das Spiel in Bildern

Rückschlag in der Nachspielzeit

Die Bremer Fans unter den 40 500 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion waren Borowski im Pech gleich voll da, wurden aber schnell wieder ruhiger – denn Werder machte nicht so druckvoll weiter. Nach 18 Minuten gab’s dennoch die nächste Großchance, doch Philipp Bargfrede scheiterte nach Wagner-Pass an Bailly. Und dann war’s erneut Barg-frede, der mit einem Volleyschuss in Gladbachs Schlussmann seinen Meister fand (34.). Aber nun ließen die Bremer den Fuß auf dem Gaspedal – und belohnten sich dafür. Pizarros Maßflanke von rechts fand Wagner, der gegen Baillys Laufrichtung ins lange Eck köpfte – 1:0 (39.). Für Wagner war’s der zweite Treffer nach dem in Freiburg – und wieder war’s die wichtige Führung. Die Tim Borowski wenig später fast ausgebaut hätte, aber nach seinem Knaller prallte der Ball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld (44.). So blieb’s zur Pause beim verdienten 1:0, weil Werder viel mehr investierte und die vorsichtigen Gladbacher bei ihren Kontern nicht über Ansätze hinauskamen.

Wagner trifft erneut

Wagner trifft erneut

Nach dem Seitenwechsel spielte Werder vorsichtiger, war auch nicht mehr so gefährlich. Schaaf reagierte und brachte, wie in Freiburg, die beiden Markos (Arnautovic und Marin). Doch mehr Durchschlagskraft brachten die Beiden diesmal nicht. Viel mehr gab’s dann bis auf das Comeback von Wesley nicht mehr zu sehen. Bis zur Nachspielzeit. Freistoß-Flanke von Arango, Kopfball Dante – und schon war der so wichtige Heimsieg futsch.

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