Eichin erklärt die hohen Beraterkosten

„Dann profitieren die Agenten mehr“

Thomas Eichin - Foto: nph

Bremen - 5,96 Millionen Euro – so viel Geld hat Werder zwischen März 2015 und März 2016 an Spielerberater gezahlt (wir berichteten). Ein ziemlich hoher Betrag und Platz acht im von DFB und DFL veröffentlichten Bundesliga-Ranking.

Werder-Sportchef Thomas Eichin ist aber „nicht überrascht, dass die Liste so ausieht. Normalerweise liegen wir deutlich unter diesem Wert“ – bei rund 3,5 Millionen Euro (damit wäre Werder Zwölfter). „Aber in diesem Zeitraum gab es bei Transfers wie Franco Di Santo oder Davie Selke höhere Berater-Beteiligungen“, erklärt Eichin. Selke (2013 für 50 000 Euro Ablöse von der TSG Hoffenheim gekommen) wechselte im vergangenen Sommer für acht Millionen Euro zum Zweitligisten RB Leipzig. Di Santo, den Werder 2013 ablösefrei von Wigan Athletic geholt hatte, machte vor der Saison von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch und ging zum FC Schalke. Werder kassierte die festgeschriebenen sechs Millionen Euro. „Bei Spielern, die wir ablösefrei oder für wenig Geld verpflichten und dann teuer verkaufen, kann es sein, dass eben auch die Agenten mehr profitieren“, sagt Eichin und ergänzt mit Blick auf Di Santo und Selke: „Beide Spieler konnten wir damals nur an Werder binden und in unser Gehaltsgefüge integrieren, weil wir entsprechend kreative Vereinbarungen mit den Beratern für den Fall eines späteren Transfers treffen konnten.“ - . mr

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