Die vielen personellen Nackenschläge frustrieren Werder-Trainer Thomas Schaaf

„Dann knickt wieder einer um . . .“

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Thomas Schaaf erlebt eine „Saison der Extreme“.

Bremen (mr) · Die Verletztenliste wird länger und länger, gestern trug sich mal wieder Claudio Pizarro ein. Es ist schon ziemlich heftig, wie viele personelle Rückschläge Werder in dieser Saison hinnehmen musste.

Bislang hat sich Trainer Thomas Schaaf darüber nie so richtig beklagt, es allenfalls mal anklingen lassen – mit dem Hinweis, dass man es eben nicht ändern könne.

Aber gestern nach dem Training brach der Frust aus dem 49-Jährigen heraus. Noch unter dem Eindruck des erneuten Ausfalls von Pizarro stehend, stöhnte Schaaf: „Wir erleben in dieser Hinsicht eine Saison der Extreme. Man schaut jeden Tag, was man da anders machen und verbessern kann – und dann knickt wieder einer um. Im Schnitt fehlen mir sieben oder acht Spieler – das ist doch nicht normal.“

Werder-Training am Mittwoch

Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
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Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto

Gestern standen neben den langzeitverletzten Naldo, Sebastian Boenisch (beide Knie-OP), Sebastian Prödl (Gesäßmuskel-OP) und Daniel Jensen (Knochenödem im Knie) auch die angeschlagenen Torsten Frings, Philipp Bargfrede, Marko Arnautovic und Kevin Schindler sowie die beiden geschonten Nationalspieler Tim Wiese und Petri Pasanen nicht auf dem Trainingsplatz. Das sind satte zehn Ausfälle!

Neu ist die Situation für Schaaf nicht, das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Aber der Coach hat nach wie vor große Probleme, sich damit abzufinden, wie er gestern – fast schon philosophisch – einräumte: „Ich arbeite Tag für Tag für diese Gelassenheit, dass ich Dinge, die ich nicht ändern kann, akzeptiere. Aber es gelingt mir nicht. So vollkommen bin ich nicht.“

Am Samstag gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr), einen Konkurrenten im Abstiegskampf, „müssen es jetzt eben die händeln, die zur Verfügung stehen“, meinte Schaaf und ergänzte hoffnungsfroh: „Ich glaube, dass sie das auf die Reihe kriegen.“

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