Sprechverbot – sonst fliegt er wieder

Constantini verpasst Arnautovic Maulkorb

Sprechverbot im Nationalteam: Marko Arnautovic.

Bremen - Marko Arnautovic wurde von Österreichs Nationaltrainer Dietmar Constantini für das Länderspiel gegen Deutschland am 2. September auf Schalke nachnominiert – doch für die launische Diva, die im Nationalteam zuletzt in etliche Eskapaden verstrickt gewesen war, ist es eine Berufung auf Probe.

Ein Maßnahmenkatalog soll dabei helfen, den 22-Jährigen in den Griff zu bekommen. Was genau der beinhaltet, werde intern bleiben, so Constantini gestern während einer Pressekonferenz.

Bekannt wurde nur, dass der Bremer Offensivspieler Sprechverbot hat, bis das Länderspiel abgepfiffen ist. Verstößt Arnautovic gegen diese oder andere Regeln, fliege er aus dem Team, bekräftigte Constantini: „Ich habe ihm gesagt, was Sache ist. Wenn das nicht eingehalten wird, ist er weg.“ Der Coach hofft, dass sich Arnautovic nun am Riemen reißen wird.

Arnautovic ist also zum Schweigen verdammt. So blieb es anderen vorbehalten, über den streitbaren Offensivspieler zu sprechen. „Es ist gescheiter, wenn er sich aufs Training konzentriert“, sagte Constantini: „Ausschlaggebend für die Nominierung war, dass er mich angerufen hat, wir uns ausgetauscht haben, und dass ich mit seinem Trainer Thomas Schaaf gesprochen habe. Der hat gemeint, es ist in Ordnung.“

Die Mannschaft war im Trainingscamp in Bad Tatzmannsdorf, wo Arnautovic ein Einzelzimmer erhielt, bemüht, dessen Rückkehr keine allzu große Bedeutung beizumessen. „Wir sollten weniger über ihn sprechen, und er soll die Chance bekommen, seine Qualität mit Leistung zu zeigen“, forderte der Ex-Bremer Martin Harnik. Kapitän Marc Janko bewertete das Sprechverbot für Arnautovic als positiv: „Für die Journalisten ist es nicht gut, weil sie weniger zu schreiben haben. Aber für uns ist es sicher kein Nach-teil.“ · flü/mr

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