Coach Skripnik verordnet seinem Team vor dem Freiburg-Spiel gute Laune

Bitte lächeln!

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Oben fröhlich, unten kämpferisch – Philipp Bargfrede zeigt an, wie Werder heute in Freiburg bestehen will.

Bremen - Zwei Niederlagen in Folge – das hat es unter Viktor Skripnik noch nicht gegeben. Das war ein echter Stimmungstöter nach der Super-Serie. Auch bei Skripnik. Der Werder-Coach war nach dem Pokal-Aus „traurig“ und ging mit seinem Team hart ins Gericht. Doch das ist Vergangenheit. Gestern legte Skripnik den Schalter um, verordnete seinen Spielern fast schon übermäßig gute Laune. Beim Abschlusstraining für das heutige Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg (15.30 Uhr) wurde jedenfalls viel gelacht – zumindest im öffentlichen Teil.

Nach einer Viertelstunde macht Werder am Tag vor einem Spiel immer dicht, dann müssen auch die Journalisten und Fotografen draußen warten. Gestern allerdings nicht lange. Denn Skripnik ließ insgesamt nur 43 Minuten lang üben. In einer englischen Woche will die Belastung wohl dosiert sein.

Auf die richtige Dosierung weist auch Clubchef Klaus Filbry bei der Einschätzung der Lage hin. „Natürlich schmerzt das Ausscheiden im Pokal. Aber es ist doch normal, dass es auch mal leichte Rückfälle gibt“, meint Filbry: „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wo wir nach dem Köln-Spiel standen. Wenn uns einer diese Entwicklung vorausgesagt hätte, dann hätten wir ihn als Träumer bezeichnet. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es besteht kein Grund, jetzt alles in Frage zu stellen.“

Skripnik macht das ohnehin nicht, er vertraut wohl der Startformation aus Bielefeld – abgesehen vom Torwart. Koen Casteels macht wie berichtet wieder Platz für Raphael Wolf. Auf den Positionen davor bietet Skripnik allerdings Raum für Spekulationen. Er beorderte gestern nicht Jannik Vestergaard und Sebastian Prödl in ein Team, sondern Vestergaard und Luca Caldirola. Gibt es heute etwa eine neue Innenverteidigung, nachdem Prödl und Vestergaard in ihren beiden gemeinsamen Partien nicht wirklich gut harmoniert haben? Für Caldirola spricht allerdings auch nicht viel. Der Italiener hat in dieser Saison nur fünf Mal in der Startelf gestanden – das letzte Mal Mitte Dezember bei der 1:4-Pleite in Mönchengladbach. In diesem Jahr kam der 24-Jährige noch gar nicht zum Einsatz. Es wäre ein Wagnis.

Genauso wie das Comeback von Philipp Bargfrede. Der 26-Jährige trainierte gestern erstmals nach seiner Hüftprellung mit der kompletten Mannschaft – und brachte deshalb auch jede Menge gute Laune mit. Die nach seiner Kader-Nominierung natürlich noch wuchs. Aber ein Platz in der Startelf ist eher unwahrscheinlich, dafür ist Bargfrede zu kurz zurück.

An einem anderen Bremer führt dagegen kein Weg vorbei: Clemens Fritz. Der Kapitän hat nämlich noch nie in Freiburg verloren. Und noch etwas Positives aus der Vergangenheit: Skripnik verwandelte bei seinem letzten Duell mit Freiburg am 18. Dezember 2001 einen Elfmeter zum 3:2-Sieg.

kni/ktu

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